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Terror in Indien
06. Mai 2009 17:46; Akt: 06.05.2009 18:30 Print
Mumbai-Terrorist plädiert auf unschuldig
Der mutmasslich einzige überlebende Attentäter der Anschläge von Mumbai hat vor Gericht sämtliche Anschuldigungen zurückgewiesen. Mohammed Ajmal Amir Iman erklärte sich vor einem Sondertribunal für unschuldig.
Der 21-Jährige wies die 86 Anklagepunkte zurück. «All dies ist falsch», sagte der entspannt wirkende Angeklagte vor Gericht auf Hindi. Die Staatsanwaltschaft wirft dem auch Kasab genannten Pakistaner unter anderem «kriegerische Handlungen» gegen Indien, Mord und Entführung vor. Ihm droht die Todesstrafe.
174 Tote
Bei den Anschlägen auf mehrere Luxus-Hotels, einen Bahnhof und ein jüdisches Zentrum in Mumbai waren Ende November vergangenen Jahres 174 Menschen getötet worden, unter ihnen neun der zehn mutmasslichen Attentäter. Ausser dem Pakistaner Kasab sind noch zwei Inder angeklagt. Ihnen wird vorgeworfen, die Attentäter logistisch unterstützt zu haben.
Indien, die USA und Grossbritannien verdächtigen die in Pakistan ansässige Islamistengruppe Lashkar-e-Taiba (LeT), hinter den Anschlägen zu stecken. Die LeT und die Regierung in Islamabad haben dies zurückgewiesen. Pakistan gab aber zu, dass die Anschläge «zum Teil» auf seinem Gebiet geplant wurden.
(sda)



























