Ihre Story, Ihre Informationen, Ihr Hinweis?
feedback@20minuten.ch 
Raketenbeschuss
01. Februar 2009 16:43; Akt: 01.02.2009 17:03 Print
Israel droht mit massiver Vergeltung
Israel droht den Palästinensern nach erneutem Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen mit massiven Vergeltungsmassnahmen. Die Reaktion werde überproportional sein, so Ministerpräsident Olmert.
-
Nahost-Konflikt: Obamas Mann für Nahost warnt vor Rückschlägen
-
Nahost-Konflikt: Wieder Rakete aus Gaza abgefeuert
-
Nahost-Konflikt: Schweizer Hilfs-Konvois auf dem Weg nach Gaza
- Dossiers
-
Kampfzone Nahost
- Was meinen Sie?
-
Einmarsch in Gaza
-
Israel & Nahostkonflikt
-
Gaza, nach dem Krieg
-
Eklat am WEF: Erdogan verlässt Podiumsveranstaltung
Ein Beschuss der Einwohner im Süden Israels werde eine harte und überproportionale Reaktion nach sich ziehen. Das sagte Ministerpräsident Ehud Olmert am Sonntag bei der wöchentlichen Kabinettssitzung. Er habe Verteidigungsminister Ehud Barak angewiesen, die Armee für eine Reaktion vorzubereiten.
Die radikalislamische Hamas im Gazastreifen kritisierte die Drohung als Teil des israelischen Wahlkampfs. Unter falschem Vorwand solle eine neue Eskalation des Konflikts heraufbeschworen werden, erklärte ein Hamas-Sprecher in Gaza.
Am Sonntag schlugen mindestens vier Kassam-Raketen im Süden Israels ein. Laut Polizei gab es keine Opfer oder Sachschäden. Zu dem Angriff bekannte sich eine Gruppierung der Al-Aksa-Brigaden. Diese gehören zu der mit der Hamas rivalisierenden Fatah von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas.
Israel war gegen die im Gazastreifen herrschende radikal-islamische Hamas drei Wochen lang mit einer Militäroffensive vorgegangen, um die seit Jahren andauernden Raketenangriffe zu stoppen. Kritiker hatten Israel dabei Unverhältnismässigkeit vorgeworfen.
Abbas in Kairo - Maschaal in Teheran
Im Ringen um eine dauerhafte Waffenruhe mit Israel soll die Hamas angeblich einem ägyptischen Vorschlag zugestimmt haben. Das berichtete der arabische Sender Al-Arabija am Sonntag. Ein Sprecher von Palästinenserpräsident Abbas sprach von einem «Durchbruch».
Nach Angaben palästinensischer und ägyptischer Nachrichtenagenturen will Abbas an diesem Montag in Kairo mit dem ägyptischen Präsidenten Husni Mubarak zusammentreffen. Einzelheiten zum ägyptischen Friedensplan wurden nicht genannt.
Der im syrischen Exil lebende Hamas-Chef Chaled Maschaal kam am Sonntag zu Gesprächen mit der iranischen Führung in Teheran zusammen. Geplant war unter anderem ein Treffen mit Präsident Mahmud Ahmadinedschad. Maschaal besucht regelmässig den Iran, dessen Regierung einer der wichtigsten Hamas-Verbündeten ist.
(sda)


























