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Trotz Raketen
08. Februar 2009 22:51; Akt: 08.02.2009 23:32 Print
Hamas will weiter über Waffenruhe verhandeln
Trotz des anhaltenden Raketenfeuers auf Israel will die Hamas weiter über eine langfristige Waffenruhe für den Gazastreifen verhandeln.
Die Gespräche mit den ägyptischen Vermittlern in Kairo würden am kommenden Dienstag und Mittwoch fortgesetzt, erklärte der Hamas-Vertreter im Libanon, Osama Hamadan, am Sonntagabend im libanesischen Fernsehen. Zuvor hatte eine Delegation unter Leitung des Hamas-Vizechefs im Gazastreifen, Mahmud Sahar, in Kairo Gespräche geführt.
Eine palästinensische Frau und Kind auf den Trümmern eines Gebäudes nach einem israelischen Angriff in Rafah, 8. Februar 2009.(Bild: Keystone/AP)
Netanjahu schliesst Rückgabe der Golan-Höhen aus
Likud-Chef Benjamin Netanjahu hat eine Rückgabe der von Israel annektierten Golan-Höhen an Syrien ausgeschlossen. Der Höhenzug werde immer in israelischer Hand bleiben, sagte Netanjahu am Sonntag bei einer Wahlkampfveranstaltung. Der Hardliner liegt in den Umfragen für die israelische Parlamentswahl am kommenden Dienstag nur noch knapp in Führung. Beobachter wiesen deshalb darauf hin, dass er sich mit harten Äusserungen neu profilieren wolle.
Direkte Verhandlungen zwischen Israel und der Hamas sind weiterhin nicht geplant. Hamadan erklärte jedoch, es sei wohl logischer, die Bemühungen um eine dauerhafte Waffenruhe zu intensivieren, wenn die künftige israelische Regierung im Amt sei. Nach der israelischen Parlamentswahl am kommenden Dienstag könnte es allerdings mehrere Wochen dauern, bevor eine neue Regierung zustande kommt. Umfragen zufolge könnte Likud-Chef Benjamin Netanjahu neuer Ministerpräsident werden. Er hat die Zerschlagung der Hamas angekündigt.
Sahar reiste von Kairo nach Damaskus weiter, um mit der Exilführung der Hamas über die Aussichten eines Waffenstillstands zu beraten. Dieser soll die brüchige Feuerpause festigen, die Israel und die Hamas Mitte Januar getrennt ausgerufen hatten.
(dapd)



























