Nahost-Gespräche beendet

26. Januar 2012 08:51; Akt: 26.01.2012 09:08 Print

Politiker reisen ohne Ergebnis nach HausePolitiker reisen ohne Ergebnis nach Hause

Die seit 2010 auf Eis gelegten Friedensgespräche zwischen Israel und den Palästinensern bleiben weiterhin eingefroren. Der Streit um den Siedlungsstopp im Westjordanland verhindert weitere Treffen.

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Der jordanische König Abdullah (r.) trifft sich am 25. Januar in Amman mit dem Palästinenser-Präsidenten Mahmoud Abbas zu Vorgesprächen. (Bild: Reuters)

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Eine Serie von Vorgesprächen über eine mögliche Wiederaufnahme von Friedensverhandlungen zwischen Israelis und Palästinensern ist ergebnislos beendet worden. Es werde keine weiteren Treffen geben, sagte ein hochrangiger palästinensischer Vertreter am Mittwoch.

Israel habe sich «nicht einen Schritt bewegt», sagte der Vertreter nach dem fünften Gespräch in der jordanischen Hauptstadt Amman. Die direkten Friedensgespräche zwischen Israelis und Palästinensern liegen seit September 2010 auf Eis. Die Palästinenser fordern unter anderem einen Siedlungsstopp als Bedingung für die Wiederaufnahme.

Frist verstreicht heute Donnerstag

Ende Oktober hatte das Nahostquartett aus EU, USA, UNO und Russland Israel und die Palästinenser aufgefordert, binnen drei Monaten Vorschläge für eine Lösung des Konflikts zu machen. Die Frist verstreicht heute Donnerstag.

Auch dies ist allerdings umstritten: Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu argumentierte, die Frist gelte seit dem ersten Treffen zwischen beiden Seiten am 3. Januar und folglich bis zum 3. April.

Ban Ki Moon will Lösungen vorantreiben

Heute kommt die EU-Aussenbeauftragte Catherine Ashton, die sich derzeit in der Region aufhält, in Jordanien mit Palästinenserpräsident Mahmud Abbas zusammen. UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon kündigte am Mittwoch in New York an, kommenden Montag zunächst nach Amman zu reisen.

Er wolle dann bei seinen Gesprächen in Israel und den Palästinensergebieten eine «positive Atmosphäre schaffen, um voranzukommen», sagte Ban.

(sda)

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  • zero am 26.01.2012 18:31 Report Diesen Beitrag melden

    schande

    israel baut und baut einfach weiter und erwarten dann von den palästinenser das sie alle vorderungen erfüllen!?!?

  • Kurt Konsument am 26.01.2012 15:13 Report Diesen Beitrag melden

    Die Politiker bleiben unglaubwürdig

    Geld regiert die Welt - leider immer noch. Aber so wird sich der Kapitalismus eines Tages selber zu Grabe tragen. Friede in Nahost wird es so nicht geben. Was da die Politiker Israel's im Namen Gottes machen, ist ein Völkermord in Raten.

  • Elia Hilpert am 26.01.2012 15:02 Report Diesen Beitrag melden

    Einseitigkeit

    Elia Diese Einseitigkeit ist ja kaum zum aushalten! Bis jetzt hat die Hamas das Existenzrecht Israels nicht anerkannt, in Ihrer Charta wird offen zur Vernichtung Israels aufgerufen. So lange nicht klar ist wie Hamas und Fatha Ihre Haltung gegenüber Israel im Bezug zum Existensrecht formulieren,liegt es an Israelis und den Palistinänsern einen Frieden zu finden.