«Geliebter Führer»

19. Dezember 2011 04:08; Akt: 19.12.2011 10:58 Print

Machthaber Kim Jong-Il lebt nicht mehr

Der langjährige Staatschef Nordkoreas, Kim Jong-Il, ist an Herzversagen gestorben – wegen «körperlicher und geistiger Überarbeitung». Als Nachfolger steht sein Sohn bereit.

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Kim Jong-Il ist tot. Der langjährige Staatschef Nordkoreas sei am 17. Dezember auf einer Zugfahrt an Herzversagen gestorben, teilte das Staatsfernsehen mit. Der Diktator war viel unterwegs. Am 5. November 2011 erreichte uns dieses Bild vom Besuch Kim Jong-Ils bei der Luftwaffe. Weshalb die Herren so vergnügt waren, ist nicht überliefert. Hatte es etwas mit des Diktators Verdauung zu tun? Zum Abschluss der Visite bei der Luftwaffe gabs herzlichen Beifall. Auffallend ist, dass Diktatorensohn Kim Jong-Un als einziger einen nicht-grauen Anorak trägt. Ein Ausdruck jugendlicher Rebellion? Am 2. November 2011 besucht Kim Jong-Il seine Armee, genauer die Einheit 789. Mit dabei natürlich auch Sohnemann Kim Jong-Un. Entdecken Sie ihn? Kim Jong-Il ist zurück auf Besichtigungstour: Am 10. Oktober 2011 erreichte uns dieses Foto seiner Visite im neu gebauten Zentrum für Solar-Ausrüstung in Pjöngjang. Obwohl der Diktator auf diesem TV-Bild eine Sonnenbrille trägt, ists mit dem Sonnenschein nicht weit her. Trotzdem scheint Kim das Gezeigte - eine Art Kollektor um einen Kochtopf zu wärmen - zu gefallen. Mit viel Interesse betrachtet der geliebte Führer auch die Maschinen in der «Raknang Disabled Soldiers' Essential Plastic Goods Factory» oder frei übersetzt der «Fabrik für unverzichtbare Plastikwaren der behinderten Soldaten in Raknang» in Pjöngjang. Die Bilder des Besuchs in der Plastikwarenfabrik erreichten uns am 8. Oktober 2011 ... ... genauso wie Aufnahmen von Kims Besichtigung der Kunstlederfabrik in Pyongsong in der Provinz Süd-Pyongan. Als Dank für die spannende Führung gibts für die Bosse der Kunstlederfabrik noch ein fotografisches Andenken mit dem Staatsoberhaupt. Am 5. Oktober 2011 durfte Kim leckere Äpfel in der Ryongjon Früchtefarm in der Provinz Süd-Hamgyong inspizieren. Die tollen Propagandabilder stehen im krassen Gegensatz zu UNO-Angaben, wonach im Reich des Geliebten Führers sechs Millionen Menschen vom Hungertod bedroht sind. Auch in der Magnesium-Fabrik in Tanchon in der Provinz Süd-Hamgyong liess es sich Diktator Kim nicht nehmen, mit den Händen zu schauen. Wer sollte es ihm auch verbieten? Am Japanischen Meer soll ein Hafen gebaut werden. Kim Jong-Il besichtigt das Gelände in der Provinz Hamgyŏng-pukto am 4. Oktober 2011. Man beachte: Wie immer, wenns in Nordkorea kühler wird, vertraut Kim auf seinen bewährten Anorak. Am 11. September besucht Kim Jong-Il die Mokran Video Company in Pjöngjang. Das ist einerseits sehr interessant und andererseits ... ... sehr lustig. Auf jeden Fall scheinen Vater und Sohn viel Spass zu haben. Wie der Vater, so der Sohn: Kim Jong-Un übt sich fleissig im Sachen anschauen. Am 9. September 2011 beguckt sich Kim Jong-Il in einem neu eröffneten Laden, wie man Kebap herstellt. Eine Neuheit auf der Insel. In der Hauptstadt Pjöngjang besucht der Geliebte Führer eine Süssstoff-Fabrik. Am 2. September 2011 ist der Diktator mit seinem Sohn Kim Jong-Un (l.) unterwegs. Einerseits besuchen sie die Baustelle der Huichon Power Station und andererseits ... ... beobachten sie, wie Kinder in einem neu erstellten Planschbecken spielen. Kim Jong-Il ist für Ende August 2011 von Präsident Dmitri Medwedew nach Russland eingeladen worden. Der Aufenthalt dort scheint ihm sehr gut zu gefallen. Da der nordkoreanische Diktator unter panischer Flugangst leidet, fand das Treffen in Ulan-Ude im äussersten Osten Sibiriens statt. Dorthin konnte Kim bequem mit seinem Privatzug reisen. Am 20. August 2011 gings los im gepanzerten Luxuszug. Der Lastwagen ist übrigens Teil des ausgeklügelten russischen Sicherheitsdispositivs: Er blockiert den Weg zum Zug. Die Zugfahrt von Nordkorea nach Ulan-Ude dürfte ganz schön eintönig sein und so kam der Zwischenhalt in Bureja am 21. August 2011 dem Geliebten Führer wohl ganz gelegen. Dort erfreute sich Kim, der gerne Dinge anschaut, am Anblick traditionell gewandeter Damen, bevor es zur Besichtigung eines Wasserkraftwerks ging. Am 24. August 2011 ist es dann endlich soweit. Dmitri Medwedew darf seinen Gast in Ulan-Ude willkommen heissen. Böse Zungen behaupten, Medwedew habe Kim nur kommen lassen, um endlich jemanden zu treffen, der kleiner ist als er selbst. Das am 10. August 2011 veröffentlichte Foto zeigt den nordkoreanischen Führer beim Betrachten von Produkten aus Vinalon. Die Kunstfaser wird in einer Firma in der Hafenstadt Hamhŭng hergestellt. Am 8. August wurde dieses Foto publik gemacht. Es zeigt Kim Jong-Il beim Inspizieren einer Textilfabrik in der Provinz Hamgyŏng-namdo. Gerüchten zufolge soll ihn dabei seine Schwester begleitet haben. Leider ist sie nicht auf dem Bild zu sehen. Es soll ihr erster öffentlicher Auftritt seit zwei Monaten gewesen sein. Gemunkelt wird, dass Kim Kyong-hui, so der Name der Schwester, gesundheitliche Probleme hat oder hatte. 6. August 2011: Im Hafen von Wonsan, Nordkorea gibt es die chinesische Fregatte «Luoyang» zu besichtigen. Nordkoreanische Top-Militärs lassen sich diese Gelegenheit natürlich nicht entgehen. Doch wo ist «Chefbesichtiger» Kim Jong-Il? Die staatliche Nachrichtenagentur schweigt sich darüber aus. 26. Juli 2011: Im Hallenstadion der Hauptstadt Pjöngjang wird der 58. Jahrestag des Waffenstillstandes im Koreakrieg gefeiert - unter den wachsamen Augen des omnipräsenten Republikgründers Kim Il-Sung. Einziger kleiner Schönheitsfehler: Der Stuhl von Diktator Kim Jong-Il ist leer. Dieses am 27. Juli 2011 veröffentlichte Foto zeigt einen begeistert applaudierenden Kim Jong-Il auf Besichtigungstour bei einer Marineeinheit der KPA, der Koreanischen Volksarmee. 22. Juli 2011: Kim Jong-Il ist wieder unterwegs und besucht die Taedonggang Früchtefarm ausserhalb der Hauptstadt Pjöngjang. Sohn Kim Jong-Un (l.) darf seinem mächtigen Papa wieder einmal über die Schulter schauen. Wenn Kim unterwegs ist, dann nicht alleine. Wie immer begleitet den Diktator auch diesmal ein ganzer Tross von alten Männern - teils in Militär-, teils in Arbeiteruniform.Ob es Jong-Un wohl Spass macht, seine Zeit mit immer neuen Senioren verbringen zu müssen? Ganz so öde wirds aber nicht sein, immerhin gibts in einer Früchteverarbeitungsfabrik auch immer mal wieder etwas zum Lachen. Besonders schön ist es natürlich, wenn dem Geliebten Führer gefällt, was er sieht. Und er hat schon viel gesehen. 24. Juli 2011: Das Leben eines Diktators besteht aber nicht nur aus Fabrikbesichtigungen. Ab und zu muss auch Kim Jong-Il seine Bürgerpflichten wahrnehmen und zur Urne schreiten. Diesmal standen Lokalwahlen auf dem Programm. Die staatliche Nachrichtenagentur schrieb dazu, es werde erwartet, dass die Kommunistische Partei alle Mandate gewinnt. Aha... 12. Juli 2011: Kim zuhause: Für einmal sind andere unterwegs. Und zwar eine chinesische Delegation unter der Leitung von Vize-Premier Zhang Dejiang (vordere Reihe, dritter von links), die zum Besuch in Pjöngjang weilt. Die Chinesen sind zu Kim Jong-Il in die nordkoreanische Hauptstadt gereist, um auf das 50. Jubliäum des Freundschafts- und Kooperationsvertrags der beiden Länder anzustossen. Natürlich gabs zur Feier des Tages auch ein Geschenk für den Geliebten Führer. Sichtlich erfreut betrachtet er, der gerne Dinge anschaut, das Präsent. Sein Sohn und designierter Nachfolger Kim Jong-Un (l.) beweist, dass auch er bereits ziemlich gut ist im Anschauen - wenn auch erst aus der zweiten Reihe. 12. Juli 2011: Kim Jong-Il besucht das führende Einkaufszentrum in der Hauptstadt seines Reiches. Mit Kennerblick inspiziert er Kosmetika,... ... Schuhe und... ... posiert mit der Belegschaft. Man beachte: In Nordkorea gibt es auch eine reichhaltige Auswahl an modernen Flachbild-TVs. 6. Juli 2011: Heute reist der Führer zur Sinam Cooperative Farm nach Ryongchŏn im Westen des Landes. Gleichentags besucht der Führer mit seinem Sohn und Nachfolger Kim Jong-Un (ganz rechts im Bild) eine nicht näher beschriebene Aufführung. Die beiden posieren mit Mitgliedern eines Kunst-Clubs, der aus Familienangehörigen der Einheit 963 der nordkoreanischen Volksarmee besteht. Wenn Sie dies nicht ganz auf die Reihe bringen: Wir auch nicht. Aber so lautet nun mal die hochoffizielle Meldung der staatlichen Nachrichtenagentur. 7. Juli 2011: Kim Jong-Il, noch immer unterwegs in Ryongchŏn. Heute besucht er den Rakwon Machine Complex. 2. Juni 2011: Kim Jong-Il hat ein dichtes Programm. An nur einem Tag besucht er sowohl ein Insitut für Fischzucht - wo, verrät uns die staatliche Nachrichtenagentur KCNA nicht - wie auch ... ... die Kosan Früchtefarm in der Provinz Kangwon, wo es offenbar so zugig war, dass der geliebte Führer in seine kleidsame beige Jacke schlüpfen musste. 28. Mai 2011: Kim Jong-Il besucht heute die Baustelle des Elektrizitätwerkes Huichon in Jokang Do. Und obwohl er dies alles andere als alleine tut, ist der Führer auf den ersten Blick auszumachen. Oder? 28. Mai 2011: Mit von Partie ist auch Sohn Kim Jong-Un (der einzige Nicht-Greis auf dem Bild). Er lernt bereits jetzt eifrig, wie man Fabriken, Farmen, Baustellen und Kasernen besichtigt, sollte Papa irgendwann mal nicht mehr da sein. 26. Mai 2011: Es wird vermutet, dass Kim Jong-Il in diesem Zug sitzt, der gerade einen Pekinger Bahnhof verlässt. Kim leidet unter panischer Flugangst. 25. Mai 2011: Kim Jong-Il weilt zu Besuch beim Verbündeten. Hier schüttelt er die Hand von Chinas Präsident Hu Jintao. Offiziell war Kim dort, um die engen Beziehungen und die wirtschaftliche Zusammenarbeit zu vertiefen. Inoffiziell soll er Peking um Lebensmittelhilfe gebeten haben. 20. Mai 2011: Kim Jong-Il taucht überraschend zu einem Besuch in China auf. Deshalb gibts für einmal nicht das übliche offizielle Propagandafoto, sondern einen Schnappschuss in bester Paparazzi-Manier, der den Diktator beim Verlassen eines Hotels in Mudanjiang zeigt. 19. Mai 2011: Heute reist der Diktator nach Toksong in der östlichen Provinz Hamgyŏng-namdo. Dort besichtigt er die Toksong Früchtefarm. 17. Mai 2011: Heute begibt sich Kim Jong-Il lediglich in sein Sitzungszimmer. Dort empfängt er Michail Fradkow, Chef des russischen Auslandsgeheimdienstes. Das ist der lachende Herr gegenüber von Kim Jong-Il. Wer die anderen Herren sind, wurde nicht bekannt gegeben. 7. Mai 2011: Das Foto zeigt Kim Jong-Il beim Betrachten von BHs in einer Kleiderfabrik der Hauptstadt Pjöngjang. 7. Mai 2011: Der Diktator besucht eine Suppenfabrik, welche sich auch in Pjöngjang befindet. 25. April 2011: Kim zu Besuch in der Songjin Stahlfabrik in der nordkoreanischen Provinz Hamgyŏng-pukto. Am gleichen Tag wurde dieses Bild publik, welches den Diktator im Ryongsong Machine Complex zeigt. 22. April 2011: Kim Jong-Il auf Visite in einer neu erbauten Lebensmittelfabrik. Um sie zu besichtigen, reiste er in die nördliche Provinz Hamgyŏng-pukto.

Zum Thema
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Nordkoreas Staatschef Kim Jong-Il ist tot. Der 69-Jährige sei am Samstag auf einer Zugfahrt an Herzversagen gestorben, berichtete am Montag das staatliche Fernsehen in einer Sondersendung aus Pjöngjang. Als Grund wurde körperliche und geistige Überarbeitung angegeben. Zum Zeitpunkt seines Todes habe sich Kim auf einer «intensiven Feldinspektion» befunden, hiess es. Eine am Sonntag erfolgte Autopsie habe die Diagnose bestätigt.

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Kim Jong-Il ist tot. Glauben Sie, dass der komplett abgeschottete Staat Nordkorea sich jetzt langsam öffnen wird?
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Das verkündete eine in schwarz gekleidete Ansagerin mit Tränen in den Augen und schluchzend am Staats-TV: «Es ist der grösste Verlust für unsere Partei und der grösste Trauerfall für unser Volk und Land.» Das Land müsse «unsere Traurigkeit nun in Stärke umwandeln und unsere Schwierigkeiten überwinden».

Zum Nachfolger an der Staatsspitze wurde Kims dritter Sohn Kim Jong-Un ernannt, wie die staatliche Nachrichtenagentur KCNA meldete. Er war zuletzt von seinem Vater aufgebaut worden, hatte wichtige Posten in der kommunistischen Partei erhalten und offizielle Termine wahrgenommen. Ihn hatte Kim bereits im September 2010 zu seinem designierten Nachfolger erklärt.

Beziehungen zur Schweiz?

Nordkorea hat seine Bewohner aufgerufen, Kim Jong-Un zu unterstützen. Das Volk und das Militär «müssen Genossen Kim Jong-Un treu die Ehre erweisen», erklärte die amtliche nordkoreanische Nachrichtenagentur. Über den dritten Sohn des verstorbenen Machthabers ist nur wenig bekannt.

So soll er ungefähr 27 Jahre alt sein und unter anderem Namen in der Schweiz - in Köniz-Liebefeld BE - eine Schule besucht haben, was jedoch nie bestätigt wurde. Die Herrscherfamilie gilt in den Medien des Landes als Tabuthema.

Bereits 2008 soll Kim Jong-Il einen Schlaganfall erlitten haben. Auf Fotos und Videoaufnahmen seiner jüngsten Reisen nach China und Russland hatte der Machthaber jedoch zuletzt einen rüstigen Eindruck gemacht. Allerdings soll der Mann mit einer kolportierten Vorliebe für Zigaretten, Cognac und gutem Essen an Diabetes und einer Herzerkrankung gelitten haben.

Alarmbereitschaft allenthalben

International beunruhigte Nordkorea die Weltgemeinschaft in den letzten Jahren mit der Entwicklung von Atomwaffen. Raketen waren auf den Süden der koreanischen Halbinsel und auf Japan gerichtet. 2006 und 2009 testete das Land Atomwaffen.

Nord- und Südkorea befinden sich formal noch immer im Kriegszustand. Der Korea-Krieg wurde 1953 lediglich mit einem Waffenstillstand beendet. Immer wieder kommt es im Grenzgebiet zwischen beiden Staaten zu militärischen Zwischenfällen.

Als Reaktion auf die Meldung über den Tod Kims versetzte Südkorea der Nachrichtenagentur Yonhap zufolge seine Streitkräfte in Alarmbereitschaft. Das japanische Kabinett sollte zu einer Krisensitzung zusammentreten. Auch die USA zeigen sich besorgt über die Frage nach der Stabilität auf der koreanischen Halbinsel.

Riesige Trauerkundgebungen erwartet

Die Staatsspitze ordnete eine Trauerphase bis zum 29. Dezember an. Die Beisetzung soll am 28. Dezember in Pjöngjang stattfinden. Ausländische Delegationen würden dazu nicht eingeladen, meldete die staatliche Nachrichtenagentur KCNA. Es sei ein Beisetzungskomitee gebildet worden mit Sohn Kim Jong-Un an der Spitze.

In Nordkorea dürfte es zu riesigen Trauerbekundungen kommen. Die staatliche Propaganda bezeichnete Kim Jong-Il stets als «geliebten Führer» und machte ihn zu einem Halbgott.

Kim Jong-il hatte am 8. Juli 1994 die Macht in dem abgeschotteten Staat von seinem Vater Kim Il-Sung übernommen. Er hatte wie sein Vater einen Personenkult um sich aufgebaut. Während seiner Amtszeit rutschte das Land jedoch in eine schwere Armut. Laut einer UNO-Schätzung sind ein Drittel der nordkoreanischen Kinder von Mangelernährung betroffen. Der Sohn des Staatsgründers Kim Il-Sung übernahm von seinem Vater das Amt, nachdem dieser im Alter von 82 Jahren einem Herzanfall erlegen war.

(jam/sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • MArkus am 19.12.2011 09:08 Report Diesen Beitrag melden

    Ein Grüezi nach Pjönjang!

    Er kann vielleicht sogar schweizer deutsch ;)

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  • Monika Gretler am 19.12.2011 10:22 Report Diesen Beitrag melden

    Und wo bleibt.....?

    Schade, dass über seinen Tod in solchem Ausmass berichtet wird, aber z.B. dass eine Weltstar, wie Cesaria Evora verstorben ist, die Millionen Fans Freude gemacht hat, kein Wort verloren wird.

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  • Ko Reanisch am 19.12.2011 10:08 Report Diesen Beitrag melden

    Frühling?

    Ich hoffe auf einen koreanischen Frühling...

Die neusten Leser-Kommentare

  • abced am 20.12.2011 16:38 Report Diesen Beitrag melden

    Hat er was gelernt in der Schweiz?

    Wenn er in der Schweiz aufgewachsen ist, sollte er nur schon aus gesundem Menschenverstand besser als sein Vater regieren..nicht??!!??

  • paedu am 19.12.2011 20:34 Report Diesen Beitrag melden

    Ich habe ein Un-gutes Gefühl

    was Nordkorea betrifft.Bleibt wohl alles beim Alten.

  • waios magouras am 19.12.2011 15:45 Report Diesen Beitrag melden

    Kim Jong auf Reisen....

    schade, diese Rubrik war etwas vom Besten bei 20 min. / diese lustigen "fabriken", Gruppenfotos mit aufgesetzten Lächeln und diese sterilen Umgebungen war immer seeehr unterhaltsam, ich werds vermissen-Kim Jong glaube ich keiner

  • Marco Whatman am 19.12.2011 15:16 Report Diesen Beitrag melden

    Was mich wundert:

    * Da lebt das nordkoreanische Volk in fast völliger Isolation, aber der wohlgenährte Sohn des Diktators darf die Schule im Ausland besuchen. * Da redet man von einem kommunistischen System, aber eigentlich hat sich die Familie Kim eine Erbmonarchie geschaffen.

  • Jackman am 19.12.2011 12:46 Report Diesen Beitrag melden

    Wird sich was ändern?

    Eine Staatstrauer bis zum Jahresende? Würde mich schon interessieren, ob wirklich alle Nordkoreaner trauern oder trauern müssen. Ebenso auch die Frage wie es nun mit dem Sohn weitergehen wird. Öffnet er das Land zum Wohle seines Volkes oder schottet er sich ebenso ab, weil dien alte Garde im Hintergrund ihn unter Druck setzt, damit sie ihre Privilegien nicht verlieren? Nordkorea wird wohl auch nach dem Tod seines Diktators ein dunkles Kapitel bleiben, schätze ich mal.