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Trinkwasser
23. August 2010 18:46; Akt: 23.08.2010 18:51 Print
Schweiz stockt Pakistan-Hilfe auf
Die Schweiz verstärkt ihre Hilfe für Pakistan - mit mehr Material, mehr Helfern und mehr Geld. Trinkwasser-Projekte sollen in drei Katastrophenregionen rund 250 000 Menschen zugute kommen.
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Land unter in Pakistan
Die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) lanciere Projekte für die Desinfektion und Verteilung von Trinkwasser. Dank dieser Projekte sollen in der Süd-Provinz Sindh
Diese Soforthilfe umfasse die Installation von Wassertanks, Pumpen und Wasserabgabestellen sowie Massnahmen zur Desinfektion, teilte das Eidg. Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) am Montag mit.
Fünf weitere Experten
In vorstädtischen Gebieten werde zudem der Einsatz von Reinigungs- und Desinfektionskits für die Säuberung von Brunnen vorbereitet. Für diese Projekte werden vorerst fünf weitere Experten des Schweizerischen Korps für Humanitäre Hilfe (SKH) eingesetzt.
Zwei sind bereits vor Ort, und die drei anderen reisen laut EDA am Dienstag in das Katastrophengebiet. Damit sind dann insgesamt 15 DEZA- und SKH-Spezialisten im Einsatz.
Als weitere Soforthilfe werden 1000 Zelte sowie Schlaf-, Haushalts- und Hygiene-Utensilien für 5000 Personen beschafft. Der Einkauf erfolge gemeinsam mit dem Schweizerischen Roten Kreuz (SRK), präzisierte das EDA. Die Verteilung laufe über den Pakistanischen Roten Halbmond und werde von SKH-Experten begleitet.
Sieben Millionen
Die Schweiz stockt auch ihre finanzielle Unterstützung an internationale Organisationen auf. Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) erhält nun zwei Millionen Franken mehr, insgesamt neu also fünf Millionen.
Der Beitrag an das Welternährungsprogramm der UNO (WFP) wurde auf eine Million Franken verdoppelt. Die bilaterale Soforthilfe der DEZA umfasse eine Million, wie das EDA weiter mitteilte.
Auch das SRK erhöht seine Nothilfe. Es stünden 1,8 Millionen Franken zur Verfügung, teilte das SRK am Montag mit. Im Zentrum stehe die Verteilung von Nahrungsmitteln für
In einem SRK-Lebensmittelpaket finden sich Grundnahrungsmittel wie Reis, Mehl, Linsen, Öl und Salz in einer Menge, die sieben Personen einen Monat lang ernähren soll. Auch das SRK hat zwei Experten vor Ort, welche die Hilfsaktionen koordinieren.
(sda)


























