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Schutz vor Passivrauchen
28. Oktober 2009 11:58; Akt: 28.10.2009 13:08 Print
Ab 1. Mai hat es sich ausgequalmt
Fertig lustig: Ab kommendem Mai darf in den meisten Restaurants und Bars, aber auch in geschlossenen öffentlichen Räumen sowie in Arbeitsräumen nicht mehr geraucht werden.
Der Bundesrat hat am Mittwoch das Gesetz zum Schutz vor dem Passivrauchen in Kraft gesetzt. Ausnahmen sind aber möglich. Bundesrat Pascal Couchepin unterstrich vor den Medien in Bern, dass das Gesetz zum Schutz vor Passivrauchen einem Bedürfnis der Bevölkerung entspreche. Bereits heute gebe es denn auch in 18 Kantonen entsprechende gesetzliche Bestimmungen, wobei diese grossmehrheitlich über die Anforderungen des neuen Bundesgesetzes hinausgingen.
Ausnahmen sind aber möglich. Etwa können weniger als 80 Quadratmeter grosse Restaurationsbetriebe als Raucherlokale zugelassen werden. Grössere Lokale können Fumoirs für Raucher einrichten. Nicht mehr geraucht werden darf ab 1. Mai 2010 auch in Kinos, Einkaufszentren, Schulen und Sportanlagen.
Im Einzelbüro und im Freien erlaubt
Untersagt ist das Rauchen grundsätzlich auch in Arbeitsräumen. Wer aber in einem Einzelbüro oder im Freien arbeitet, darf ebenfalls rauchen. Betriebe können ihren Angestellten zudem Raucherräume zur Verfügung stellen. Diese müssen genügend belüftet sein.
Interessenverbände hatten die Verordnung zum Gesetz in der Vernehmlassung heftig kritisiert. Drei Punkte seien geändert worden, sagte Thomas Zeltner, der Direktor des Bundesamtes für Gesundheit (BAG).
Was ist ein geschlossener Raum?
Zum einen wurde die Grösse der Fumoirs statt auf höchstens 80 Quadratmetern auf maximal ein Drittel der Gesamtfläche des Lokals festgesetzt. In den meisten Kantonen gelte diese Regelung, sagte Zeltner dazu.
Offen lasse die Verordnung die Definition eines geschlossenen Raumes. Das sei eine Frage der Umsetzung, und dafür seien die Kantone zuständig, sagte Zeltner. Der Branchenverband GastroSuisse hatte in der Vernehmlassung das Verbot der im Gastgewerbe verbreiteten «Durchreichen» als «sachfremd» kritisiert.
Die Luft in Raucherräumen muss gemäss Verordnung gut und die Räume adäquat belüftet sein. Wie und wie weit dies zu geschehen hat, ist ebenfalls im Zuständigkeitsbereich der Kantone. Auch Kantone, die über keine eigenen Gesetze zum Schutz vor dem Passivrauchen verfügen, müssen das Bundesgesetz anwenden.
Mindeststandard
Das Gesetz auf Bundesebene setzt einen Mindeststandard fest. Die Kantone können eigene, strengere Regeln erlassen. Der Lungenliga geht die Regelung des Bundes zu wenig weit. Sie sammelt zurzeit Unterschriften für eine Volksinitiative, die ein Rauchverbot in sämtlichen öffentlich zugänglichen Räumen verlangt.
Couchepin zeigte sich überrascht über die Kritik der Lungenliga, aber auch von Gewerbekreisen. Es gehe nicht an, materielle Belange über die Prävention und den Schutz der Gesundheit zu stellen, sagte er.
(sda)
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Alle 457 Kommentare
































Der Staat sorgt sich um seine Bürger!!
Arbeitslosigkeit in Europa auf Zehn-Jahres-Hoch, Lärmklagen wegen Partyvolk nehmen stark zu, EU erlaubt mehr gefährliche Pestizide in Lebensmitteln, UBS und CS investieren in Streubomben , «Yasmin» nicht gefährlicher als andere. Die Masse in unserem Kopf ist eigentlich zum Denken gedacht.
mal ne frage
viele meiner kollegen regen sich über das kommende rauchverbot auf, wenn wir aber privat bei jemandem zu hause sind, pochen sie darauf das alle zum rauchen raus gehen, egal wie das wetter ist, hmm wieso können sie dann nicht in einem restaurant raus?
Rauchverbot? Nein!
In einem Gasthof bist du dort um etwas zu Essen und Trinken und du must danach dort nicht übernachten und die möbel sind nch deine die den Geruch annehmen.. meistens ist es sowieso noch belüftet und das ist es zuhause ja nicht.. Gehen sie mal in einen Gasthof Bären und fragen sie ob sie die Rauchergäste gerne wieder hätten...? eindeutiges Ja! und wems nicht passt kann ja auch in dem Nichtraucher Bereich sitzen.. wo ist hier bitte das Problem??
Mich stören Leute in den Zügen
die während dem Joghurt Essen ein Konzert mit ihrem Löffel veranstalten, die die mit ihren Handtaschen gleich drei Plätze belegen oder die mit ihrem Handy über ihre letzten Eroberungen prahlen müssen. Egoismus und nur an sich selbst denkende Menschen sieht man in diesem Land alltäglich.