Rauchverbot

25. April 2010 22:15; Akt: 25.04.2010 21:48 Print

Polizei macht keine «Beizen-Razzien»Polizei macht keine «Beizen-Razzien»

In Zürcher Beizen darf ab Samstag nicht mehr gequalmt werden. Spezielle Kontrollen, um «Rauchsünder» zu entlarven, plant die Polizei allerdings nicht.

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Ab ins Fumoir oder an die frische Luft: Dies gilt ab Ende ­dieser Woche für alle Zürcher Restaurantgäste, die ihr Mahl mit einer Zigarette abschlies­sen wollen. Wer sich nicht ans Rauchverbot hält, muss unter Umständen tief in die Tasche greifen. Eine einfache Busse beträgt 80 Franken. Kommt es aber zu einer Anzeige, kann dies bis zu 1000 Franken kosten. Gezielte «Rauch-Razzien» planen die hiesigen Polizeikorps jedoch nicht. Man werde sicher hin und wieder einen Blick in ein Restaurant oder in eine Bar werfen, so die Zürcher Stapo-Sprecherin Judith Hödl. «Dies allerdings nur im Rahmen der normalen Patrouillentätigkeit.» Wenn die Polizei über Verstösse informiert werde, rücke sie aber selbstverständlich aus. So etwa, wenn sich Nichtraucher über ihre paffenden Tischnachbarn ärgern würden.

Ähnlich dürfte es die Winterthurer Stadtpolizei hand­haben, die die Situation vor ­allem am Anfang «im Auge behalten will», wie Sprecherin Alexandra Pfister erklärt. Trotzdem: Mit viel Mehraufwand rechnet man auch in der Eulachstadt nicht – allenfalls mit vereinzelten Lärmklagen, weil einige Raucher vor der Restauranttür allzu laut werden könnten.

(ram/20 Minuten/sda)

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  • Jeannette W. am 28.04.2010 08:45 Report Diesen Beitrag melden

    Arbeitsplätze und AHV Zerstörer!!!!!!!!!

    Ich hoffe dass es auch bei euch einmal klingelt, was ihr alles mit eurem getue anstellt. Was ich nicht begreife, warum müsst Ihr die Raucherlokale aufsuchen, wenn ihr den Passivrauch schon nicht erträgt Wir haben sehr viele Restaurant zBsp MC Donald wie auch Kaffees wo nicht geraucht wird. Wenn mich etwas stört, gehe ich auch dem ganzen aus dem Weg.

    • Tom am 28.04.2010 16:40 Report Diesen Beitrag melden

      und wer bezahlt...

      die explodierenden Gesundheitskosten? Das sind wohl auch zu einem erheblichen Teil die Nichtraucher die die Schäden welche erwiesenenmassen durch das Rauchen hervorgerufen werden berappen müssen.

    einklappen einklappen
  • Franz Friedli am 27.04.2010 14:35 Report Diesen Beitrag melden

    Rauchverbot

    Sind sich die Gesundbeter auch im Klaren, dass ganze Familien von der Tabakindustrie abhängig sind resp. der Unterhalt in dieser Branche verdient wird. Sollen diese Arbeiter/Angestellten arbeitslos werden ? Wer übernimmt dann deren Unterhalt sprich: wer bezahlt Ihnen das Arbheitslosengeld ?? Vielleicht alle diese Gesundheitsfanatiker ?? Immerhin gehen sämlichte Zolleinnahmen des Tabakimportes in die AHV (sind zweckgebunden). Dies dürfte ein ansehlicher Betrag sein !!

  • Juli am 27.04.2010 11:54 Report Diesen Beitrag melden

    Tabaksteuer

    Da ein grosser Teil der Tabaksteuer zum Schutz de Passivraucher gedacht ist, müssten eigentlich die Zigaretten billiger werden. Die Passivraucher sind ja ab dem 1. Mai viel besser geschützt. Ich bin Nichtraucher