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Initiative
23. Februar 2010 10:48; Akt: 23.02.2010 17:32 Print
Das Rauchverbot soll weichen
Es soll wieder gequalmt werden. Das finden die Initianten der neuen Volksinitiative «für ein liberales Rauchergesetz». Künftig soll alleine der Eigentümer entscheiden, ob in seinem Restaurant geraucht werden darf oder nicht.

Diese Schilder sollen weg, wenn es der Chef will. (Bild: Keystone)
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Rauchverbot
Die Initiative «für ein liberales Rauchergesetz» hat zum Ziel, die Rauchverbote rückgängig zu machen. Die Initianten fordern, dass über Rauchverbote in Innenräumen einzig der Eigentümer befindet. Dies soll auch für öffentlich zugängliche Räume gelten.
Die Gegner von Rauchverboten in Restaurants und Bars haben bis zum 23. August 2011 Zeit, die nötigen Unterschriften für ihre Volksinitiative zu sammeln. Die Frist wurde am Dienstag im «Bundesblatt» veröffentlicht.
Namentlich aufgezählt werden im Initiativtext Restaurations- und Hotelbetriebe, Gebäude und Fahrzeuge des öffentlichen Verkehrs sowie Gebäude, die der Ausbildung, dem Sport, der Kultur oder der Freizeit dienen.
Nur Schilder vorgeschrieben
Einzige Einschränkung soll die Beschilderung sein: Öffentliche Innenräume, in denen geraucht werden darf, müssen entsprechend beschildert werden.
Hinter der Initiative stehen unter anderem der Stadtberner Politiker und Rocker Jimy Hofer und der Genfer Roland Terrier, Präsident einer Vereinigung für den Schutz gefährdeter Cafés.
Neues Gesetz ab 1. Mai
Am 1. Mai tritt das Gesetz zum Schutz vor Passivrauchen in Kraft. Am diesem Zeitpunkt ist das Rauchen schweizweit in den meisten Restaurants und Bars, aber auch in öffentlichen Räumen sowie in Arbeitsräumen verboten.
Ausnahmen sind möglich: Betriebe mit weniger als 80 Quadratmetern können als Raucherlokale zugelassen werden. Grössere Lokale können Fumoirs für Raucher einrichten. Diese dürfen maximal einen Drittel der Fläche beanspruchen.
Kantonale Gesetze strenger
Das Gesetz setzt einen Mindeststandard fest. In den meisten Kantonen wird es nichts ändern, weil bereits kantonale Gesetze geschaffen wurden. Die Mehrheit dieser Gesetze ist strenger als das Bundesgesetz.
Gegen das neue Bundesgesetz kämpfen nicht nur die Gegner von Verboten, sondern auch die Lungenliga. Sie sammelt Unterschriften für eine Volksinitiative, die ein Rauchverbot in sämtlichen öffentlich zugänglichen Räumen verlangt.
(sda)
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Alle 487 Kommentare





























@Ernst Meyer:Rechtsgleichheit
Wer oder was hält denn einen z.B. Heroinabhängigen davon ab, seine Meinung zu sagen? Keiner oder wohl genau so wenig wie einen Raucher oder Sexsüchtigen etc., seine Ansicht zu äussern!!Übrigens...werden dann unsere Zigi's auch abgegeben (wie die Heroinabgabe), und Raucherstübli's eingerichtet (wie Fixerstübli's) ? Bin gespannt:-))
Rauchenverbot
Seit dem Rauchverbot, haben in Italien die Restaurants um 30% den Umsatz verbessert. Jetzt haben in Italien die Möglichkeit auch die Familien mit kleinen Kindern in die Restaurants zu gehen ohne nachzudenken, dass es Zigarettenrauch geben wird. Ist es wirklich möglich, dass wir Schweizer uns nicht anpassen können, sowie die Italiener es gemacht haben? Oder sind wir Schweizer zu verwöhnt um uns anzupassen? Es kann schwer sein, aber nicht unmöglich finde ich. Als Ex-Raucher werde ich ein wenig Selbstkritik üben... Und wer am meistens verdienen wird, ist das Portmonnaie
@Roger Gai
Mag sein, aber Mehrumsatz lässt sich auch mit (massiven) Preiserhöhung erzielen!UND.. in Italien usw., wie bei uns in der Schweiz, lässt sich trotz Verbot munter weiter rauchen.Die Geprellten sind wiedermal jene, die sich an das recht unsinnige Gesetz halten!
Nur so zum sagen !!!!!
Vorher hat es in der Beiz nach Rauch gerochen und Heute stinkts nach Schweiss. Was ist jetzt angenehmer ???????????
was?
ich weiss nicht in was für beizen du gehst aber nach schweiss riechts eigentlich in keinem, höchstens nach feinem essen und so soll es auch sein. übrigens, selbst in den clubs hab ich von den befürchteten "gerüchen" nach dem rauchverbot bisher nicht viel mitbekommen. ausserdem bevorzuge ich schweiss immer noch rauch. denn von einem bekommt man keinen krebs.
selber entscheiden
Ich finde auch das die Gastwirte selber entscheiden sollten. Der Vergleich mit der Hygiene hinkt. Nichtraucher können ja in Nichtraucher Restaurants gehen. Ich geh ja auch nicht an einen Ort an dem mich was extrem stört nur um mich dan darüber aufzuregen. Es wird doch niemand in ein Restaurant gezwungen. Ein generelles Verbot beschneidet die Freiheit der Raucher. Verbietet auch Autos, die verpesten meine Luft ebenfalls^^