Schweinegrippe

18. November 2009 12:08; Akt: 18.11.2009 13:00 Print

Impfung für alle ab MontagImpfung für alle ab Montag

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) empfiehlt den Kantonen, ab Montag alle Interessierten gegen Schweinegrippe zu impfen, soweit Impfstoff vorhanden ist. Am Montag werden 2 Millionen Impfdosen verfügbar sein.

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Laut einer Mitteilung des Departements des Innern (EDI) sind die Kantone aufgefordert worden, die Bevölkerung selbst über den Zugang zur Impfung auf ihrem Gebiet zu informieren. Risikogruppen haben aber immer noch Vorrang.

In der Schweiz sind drei Impfstoffe gegen die Schweinegrippe zugelassen, nämlich Focetria, Pandemrix und Celtura. Weil ab Montag insgesamt 2 Millionen Dosen zur Verfügung stehen, habe Departementsvorsteher Didier Burkhalter empfohlen, rascher als geplant nicht nur Risikopersonen zur Impfung zuzulassen, sondern die ganze Bevölkerung.

Für die Organisation der Impfung sind die Kantone zuständig. Ihren Vertretern und auch der Ärzteschaft seien die neuen Empfehlungen mitgeteilt worden, hiess es im Communiqué.

Die Kantone werden im Wochenrhythmus weiteren Impfstoff erhalten. Bis Mitte Dezember sollen sie 8,5 Millionen Impfdosen zur Verfügung haben; der Bund hat insgesamt 13 Millionen Dosen bestellt.

Die Eidgenössische Kommission für Impffragen (Ekif) will am Mittwoch festlegen, für welche Personen welcher der drei Impfstoffe in welchen Dosen empfohlen werden soll. Dies gab Vizepräsident Hans Binz auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA bekannt.

Die Grippe breitet sich derweil in der Schweiz weiter aus. Gemäss den Angaben vom Mittwoch gingen in der vergangenen Woche mehr als 20'000 Personen wegen Grippesymptomen zu einem Arzt. In der vorangehenden Woche waren es 12'000 gewesen.

(sda)

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  • T.S. am 20.11.2009 07:30 Report Diesen Beitrag melden

    Sofern Impfstoff verfügbar ...

    und wenn wie gestern 19.11.2009 alle Elsässer und Süddeutsche nach Therwil/BL fahren um sich impfen zu lassen, ist es kein Wunder dass es für die, die eigentlich geimpft werden sollten, kein Impfstoff mehr hat.

    • Claudio Schröder am 20.11.2009 10:31 Report Diesen Beitrag melden

      Impftourismus

      Jeder in der CH darf sich impfen lassen, der eine Schweizer Grundversicherung hat - Nationaliät ist in diesem Fall also egal. Aber Risikogruppen sollen angeblich Vorrang haben. Und genau da hakt es, denn ich kann mir gut vorstellen, wie es real abläuft - diejenigen, die den ganzen Tag Zeit haben (Rentner, etc.) laufen als erste in die Impfzentren (evtl. mit tollen Geschichten, warum sie zur "Riskogruppe" gehören) und andere (Berufstätige Väter und Mütter, Schwangere, schulpflichtige Kinder), die nicht sofort "parat" stehen können, gehen dann bis auf weiteres leer aus. So kann es nicht laufen.

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  • Claudio Schröder am 19.11.2009 14:31 Report Diesen Beitrag melden

    Sofern Impfstoff verfügbar ...

    Neulich in Basel Stadt: Aller Panikmache zum Trotz möchte ich mich mit meiner Familie impfen lassen. Meine Frau ist schwanger und wir haben eine 3-jährige Tochter mit Pseudo-Krupp - wir gehören damit zur Risikogruppe. Trotzdem ist eine Impfung für uns nicht in Sicht - meine Hausärztin wies mich vor wenigen Tagen ab, es gebe noch keinen Impfsoff und wann der komme, wisse man auch nicht. Und daher mache man auch keine Impftermine ... In 3 Tagen soll es also losgehen, und meine Ärztin weiss nichts? Vielleicht wird ab Montag ja Knoblauch an alle Basler verteilt ...

  • roger müller am 19.11.2009 10:07 Report Diesen Beitrag melden

    panikmache der impfgegner

    ob jemand für oder gegen impfen ist,ist jedem selbst überlassen,dägegen ist auch nichts einzuwenden..nur sollten sowohl behörden aber besonders auch di impfgegner etwas sachlicher bleiben..ich bin seit 3 tagen geimpft,von den sogenannten Horrornebenwirkungen habe ich nicht das geringste bemerkt..mir geht es wunderbar... leider gibt es gegen panik noch kein heilmittel..das wäre auch rentabel:-)