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27. September 2009 09:37; Akt: 27.09.2009 09:50 Print
Groupe Mutuel verunsichert Versicherte
Der Konseumentenschutz hat die Krankenkasse Groupe Mutuel angezeigt. Die Kasse verkauft Zusatzversicherungen mit dem falschen Argument, dass der Kunde erst dann gegen die Schweinegrippe abgesichert sei.
Die Stiftung für Konsumentenschutz hat Klage gegen die Groupe Mutuel eingereicht. Dies berichtet die «NZZ am Sonntag». Grund für die Klage ist ein Schreiben der Krankenkasse von Ende August, in dem sie
Die Symptome der Schweinegrippe ähneln der einer ganz normalen Grippe: Fieber, Müdigkeit, Appetitlosigkeit und Husten. Einige Patienten berichteten auch über Schnupfen, Halsschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall. Ohne Laboruntersuchung gibt es keine Gewissheit.
Die Zeit zwischen Ansteckung und Ausbruch ist sehr kurz, manchmal erkranken Infizierte schon binnen Stunden, die meisten spätestens innerhalb von drei Tagen. In dieser Zeit sind die Patienten schon ansteckend, da die Virenausscheidung über die Schleimhäute des Nasen-Rachen-Raums beginnt. Diese Ausscheidung dauert in der Regel bis zu sieben Tage, bei geschwächten Menschen auch länger. (ap)
Verhaltensregeln für den Ernstfall
Lücken, die nicht da sind
«Die Groupe Mutuel hat ganz offensichtlich versucht, die Verunsicherung der Bevölkerung wegen der Schweinegrippe auszunutzen, um ihren Kunden Zusatzversicherungen zu verkaufen», sagt Konsumentenschützerin und SP-Ständerätin Simonetta Sommaruga. Die Groupe Mutuel mache im Werbeschreiben «Lücken der Grundversicherung geltend, die schlicht und einfach nicht vorhanden sind». Gemäss der «NZZ am Sonntag» hat das Angebot der Groupe Mutuel, auf das bereits 4000 Kunden eingestiegen sind, auch Gesundheitsminister Pascal Couchepin auf den Plan gerufen. Laut seinem Sprecher hat er das Bundesamt für Gesundheit (BAG) angewiesen, bei der Groupe Mutuel zu intervenieren und eine Erklärung zu verlangen.




























