Schwyz

18. November 2009 09:47; Akt: 18.11.2009 11:00 Print

Start zur Impfung trotz VerteilchaosStart zur Impfung trotz Verteilchaos

Obwohl der Kanton Schwyz vorerst nicht genügend Impfstoff gegen die Schweinegrippe erhielt, hat er wie geplant am 16. November mit der Impfung der Risikogruppen begonnen. Inzwischen sei das Verteilchaos vorbei.

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Was bei der Bundesplanung nach sauberer Zuteilung und gerechter Verteilung aussah, habe sich in ein Verteilchaos verwandelt, heisst es in der Medienmitteilung des Departements des Innern vom Mittwoch. Motto: «Wer zuerst kommt, räumt ab.» In einigen Kantonen seien eigenmächtig die Impfgruppen auf die allgemeine Bevölkerung ausgeweitet worden, bevor überall die Risikogruppen geimpft waren.

Einzelne Ärzte und Ärztinnen im Kanton Schwyz standen denn auch ohne oder mit zuwenig Impfstoff für die Risikopatienten da. Mit zusätzlichem Aufwand und Umverteilungen mussten sie versorgt werden, weil ihr Impfstoff andernorts verimpft wurde. Dies ist für das Departement des Innern des Kanton Schwyz unakzeptabel.

Genügend Impfstoff spätestens Ende November

Inzwischen sei das logistische Problem gelöst und genügend Impfstoff vorhanden. In den Arztpraxen sei spätestens ab dem 16. November geimpft worden. Damit seien die Vorgaben des Bundes eingehalten. Für die Impfung der allgemeinen Bevölkerung werde spätestens ab 23. November genügend Impfstoff vorhanden sein.

Obwaldner können sich ebenfalls impfen lassen

Auch in Obwalden können sich ab sofort alle, nicht nur die Risikogruppen, impfen lassen. Zu diesem Entscheid kam der Kantonale Führungsstab, da nach dem Impfstart am vergangenen Montag deutlich geworden sei, dass genügend Impfstoff vorhanden sei. Risikogruppen würden aber terminlich vorgezogen, wie der die Obwaldner Behörden informierten. Wer sich gegen das Virus impfen lassen will, muss in Obwalden einen Hausarzt aufsuchen. Die Impfung ist gratis.

(sda)