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Schweinegrippe
14. Januar 2010 17:26; Akt: 14.01.2010 17:37 Print
Bundesrat will nach Pandemie Antworten
Das Bundesamt für Gesundheit rechnet mit einem baldigen Ende der Schweinegrippe-Welle. Der Bundesrat will erst dann ein Urteil über die getroffenen Massnahmen und deren Wirkung fällen.
Grundsätzlich sei der Bundesrat der Meinung, dass sich im Zusammenhang mit der A(H1N1)-Pandemie Fragen ergeben hätten, die einer Klärung bedürften, teilte das Departement des Innern (EDI) am Donnerstag mit. Solange keine Gesamtsicht existiere, seien detaillierte und abschliessende Antworten nicht möglich.
Antworten erhoffen sich die Behörden von einer Evaluation, die das EDI in Auftrag gegeben hat. Durchgeführt wird die Untersuchung von einer externen Firma in Zusammenarbeit mit einem internationalen Expertenteam.
Evaluation der Impfstoff-Verteilung
Im Zentrum der Evaluation steht die Impfstrategie und deren Umsetzung. Ferner wird die Kompetenzverteilung und Kommunikation zwischen Bund und Kantonen unter die Lupe genommen. Diese hatten Anlass zu Kritik gegeben. Der Abschlussbericht wird für Mitte April 2010 erwartet.
Die Organisation der Krisenbewältigung wird auch intern evaluiert. Das Bundesamt für Gesundheit plant für Ende Januar zusammen mit den Kantonen und weiteren Akteuren ein Debriefing. Alle Ergebnisse sollen in die laufende Revision des Epidemiengesetzes einfliessen und der Planung künftiger Pandemien dienen.
Massnahmen können aufgehoben werden
Die gegenwärtige Pandemie nähert sich dem Ende. Eindämmungsmassnahmen, die noch in Kraft seien, könnten «nach Prüfung der lokalen Gegegebenheiten» beendet werden, schreibt das EDI.
In der ersten Kalenderwoche haben in der Schweiz hochgerechnet rund 7300 Personen wegen Schweinegrippe einen Arzt aufgesucht. Dies sind weniger als in der Vorwoche. Mit 92 Konsultationen pro
Seit Beginn der Welle haben in der Schweiz hochgerechnet
(sda)




























