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13. Todesfall in der Schweiz
05. Januar 2010 15:42; Akt: 05.01.2010 16:07 Print
Erste Schweinegrippe-Tote im Wallis
Im Wallis ist erstmals eine Patientin an den Folgen der Schweinegrippe gestorben. Es handelt sich um eine 65-Jährige, die einer Risikogruppe angehörte.
Die Organisation der Impfungen obliegt der einzelnen Kantone. Praktisch stündlich werden neue Informationen über das jeweilige prozedere in den Kantonen kommuniziert. Wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) mitteilt, sollen zunächst Personen mit einem erhöhten Komplikationsrisiko immunisiert werden. Dazu gehören:
- Schwangere Frauen (Impfung empfohlen ab dem 2. Trimester) und Wöchnerinnen
- Kinder (ab 6 Monaten), Jugendliche und Erwachsene mit einer chronischen
Erkrankung der Lungen, des Herzens oder der Nieren oder mit einer Störung
der Immunabwehr
- Frühgeborene Kinder, die während der Grippezeit unter 24 Monate alt sein
werden (ab dem Alter von 6 Monaten).
- Die Impfung ist auch für all diejenigen empfohlen, welche mit Personen mit
erhöhtem Komplikationsrisiko zusammenleben oder -arbeiten (z.B. Gesundheits-
und Krippenpersonal) einschliesslich das familiäre und berufliche Umfeld von
Säuglingen (unter 6 Monaten).
Nicht überall werden alle Risikogruppen sofort geimpft. Wer sich über das Prozedere in seinem Kanton informieren will, findet auf dieser Seite des BAG in der rechten Spalte aktuelle Hinweise.
Die Frau starb in der Nacht auf Dienstag im Spital Sitten, wie die Walliser Staatskanzlei am Dienstag mitteilte. Damit erhöhte sich die Zahl der Schweinegrippe-Todesfälle in der Schweiz auf 13. Abgesehen von einer 33-jährigen Frau, die nach bisherigen Erkenntnissen an keinen Vorerkrankungen litt, gehörten alle zu einer Risikogruppe.
(dapd)



























