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Gefahr kommt von Innen
01. Mai 2009 07:48; Akt: 01.05.2009 07:57 Print
Schweinegrippe ganz nah an Obama
Ein Sicherheitsberater von US-Präsident Barack Obama ist an der Schweinegrippe erkrankt. Der Beamte hatte Obamas Mexiko-Reise mitgeplant. Mittlerweile hat er seine ganze Familie angesteckt.
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Schweine-Grippe
Der Beamte hatte die Mexiko-Reise Obamas Mitte April mit vorbereitet, wie das Weisse Haus am Donnerstag mitteilte. Noch in Mexiko habe er grippeähnliche Symptome gezeigt und inzwischen auch drei Mitglieder seiner Familie damit angesteckt. Ob es sich tatsächlich um die Schweinegrippe handele, müsse aber noch bestätigt werden.
Obama verabschiedet sich von Mexiko. Begrüsst auch er bald die Schweinegrippe?
Symptome der Schweinegrippe
Die Symptome der Schweinegrippe ähneln der einer ganz normalen Grippe: Fieber, Müdigkeit, Appetitlosigkeit und Husten. Einige Patienten berichteten auch über Schnupfen, Halsschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall. Ohne Laboruntersuchung gibt es keine Gewissheit.
Die Zeit zwischen Ansteckung und Ausbruch ist sehr kurz, manchmal erkranken Infizierte schon binnen Stunden, die meisten spätestens innerhalb von drei Tagen. In dieser Zeit sind die Patienten schon ansteckend, da die Virenausscheidung über die Schleimhäute des Nasen-Rachen-Raums beginnt. Diese Ausscheidung dauert in der Regel bis zu sieben Tage, bei geschwächten Menschen auch länger. (ap)
Verhaltensregeln für den Ernstfall
Nicht auf Obamas Maschine
Zuvor hatte das Weisse Haus die Möglichkeit heruntergespielt, die US-Delegation könnte auf ihrer Reise nach Mexiko mit der Seuche infiziert worden sein. Pressesprecher Robert Gibbs betonte insbesondere, Obama sei zu keinem Zeitpunkt gefährdet gewesen. Der Erkrankte sei nicht in der Präsidentenmaschine geflogen und sei auch nicht bis auf zwei Meter an Obama herangekommen. Alle anderen Mitglieder der Delegation seien bislang erkrankt, sagte Gibbs.
(dapd)


























