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Syrien-Krise
08. Februar 2012 03:41; Akt: 08.02.2012 04:07 Print
Russen rechtfertigen Veto
Der russische UNO-Botschafter schiebt die Schuld am Veto zur UNO-Resolution dem Westen in die Schuhe. Die Europäer seien zu ungeduldig gewesen.

Vitaly Churkin am 4. Februar bei einer Rede vor dem UNO-Sicherheitsrat. (Bild: Keystone/AP)
Nach Auffassung des russischen UNO-Botschafters Vitaly Churkin hätte mit etwas mehr Geduld im Weltsicherheitsrat eine Einigung auf eine Resolution zum Konflikt in Syrien erzielt werden können.
Infografik SyrienDie arabische Welt im UmbruchHätten die westlichen Staaten in der vergangenen Woche die Verhandlungen einige weitere Tage fortgesetzt, wäre eine Zustimmung zu dem Entwurf möglich gewesen, sagte Churkin am Dienstag. Der Westen sei «einfach zu emotional».
Gleichzeitig wies der UNO-Botschafter Berichte zurück, nach denen er dem Golfstaat Katar gedroht habe. Er habe niemals gesagt, Katar solle «von der Landkarte getilgt werden».
Angesicht der anhaltenden Gewalt in Syrien hatte der katarische Ministerpräsident Scheik Hamad bin Chalifa al Thani die UNO am 31. Januar zum Handeln aufgerufen.Die beiden Grossmächte Russland und China hatten ihr Veto eingelegt und brachten die von einer breiten Mehrheit unterstützte Resolution zu Fall.
(mbu/ap)



























