Syrien-Krise

08. Februar 2012 01:33; Akt: 08.02.2012 10:58 Print

USA wollen vorerst keine Waffen liefernUSA wollen vorerst keine Waffen liefern

Am Dienstag hatten mehrere US-Abgeordnete gefordert, dass die USA den syrischen Widerstandskämpfern Waffen zukommen lassen sollen. Die Regierung blockt ab.

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Die Widerstandskämpfer müssen bis auf weiteres ohne Waffenlieferungen aus den USA auskommen. (Bild: Keystone/AP)

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«Im Moment erwägen wir einen solchen Schritt nicht», sagte der Sprecher des Weissen Hauses, Jay Carney. Im Zentrum der Überlegungen in Washington stehe derzeit die humanitäre Hilfe für Syrien. Die USA würden zwar niemals eine Option ausschliessen, sagte die Sprecherin des US-Aussenministeriums, Victoria Nuland. «Wir glauben aber nicht, dass mehr Waffen in Syrien die Antwort sind.»

Derweil liess sich gestern der russische Aussenminister Sergej Lawrow in Damaskus feiern. «Danke Russland und China» stand auf den Transparenten tausender Anhänger des Regimes von Präsident Baschar Assad. Moskau bemüht sich seit längerem um eine Vermittlerrolle im Syrien-Konflikt und feierte Lawrows Besuch als erfolgreichen Schritt hin zu einer politischen Lösung.

Während der Aussenminister lobende Worte für Assads angebliche Bereitschaft zum Dialog mit allen politischen Kräften in Syrien fand, setzten Regierungstruppen ihren Angriff auf die Protesthochburg Homs fort. Dabei wurden alleine am Montag 95 Menschen getötet.

(mbu/ap)