Ihre Story, Ihre Informationen, Ihr Hinweis?
feedback@20minuten.ch 
Wahlen in Iowa
19. Januar 2012 16:56; Akt: 19.01.2012 16:57 Print
Romney freute sich zu früh
Überraschende Wendung im Kampf ums Weisse Haus: Der äusserst knappe Sieg von Favorit Mitt Romney in Iowa war doch keiner. Gewonnen hat sein Herausforderer Rick Santorum.

Mitt Romney, dem früheren Gouverneur von Massachusetts, wurde der Sieg in Iowa aberkannt. (Bild: AFP/Emmanuel Dunand)
Eine Überprüfung der Auszählung habe ergeben, dass am 3. Januar nicht der Ex-Gouverneur von Massachusetts die meisten Stimmen erzielt habe, sondern sein Herausforderer Rick Santorum, teilte die Partei am Donnerstag in Des Moines mit. Der ehemalige Senator von Pennsylvania habe letztlich 34 Stimmen vor Romney gelegen.
Bildstrecken Vorwahl in New HampshireAllerdings sähen sich die Republikaner nicht in der Lage, Santorum nachträglich zum Gewinner zu küren. Aus acht Wahlbezirken fehlten zertifizierbare Ergebnisse, die letztlich den Ausschlag für den wahren Ausgang geben könnten. Die Auftaktvorwahl habe daher offiziell mit einem Unentschieden geendet.
Romney bleibt Favorit
Für die Kandidatenkür der Republikaner auf dem Wahlparteitag Ende August macht die Neuauszählung keinen Unterschied. Bislang hatte sich Romney im Licht des zweifachen Vorwahlsiegers sonnen und damit seinen Favoritenstatus zementieren können.
Er war in Iowa nach bisheriger Zählung mit einem Vorsprung von acht Stimmen aus der Wahl hervorgegangen. In der Woche danach hatte er mit haushohem Vorsprung in New Hampshire gewonnen. Auch vor der Primary an diesem Samstag in South Carolina liegt er in Umfragen weit vorn.
Dem sozialkonservativen Santorum werden trotz des guten Abschneidens in Iowa wenig Chancen gegeben, von seiner Partei für die Präsidentschaftswahl im November als Herausforderer von Amtsinhaber Barack Obama aufgestellt zu werden. In aktuellen Umfragen liegt er deutlich hinten.
Perry gibt auf
Kurz vor der nächsten Vorwahlrunde der Republikaner in South Carolina streicht offenbar ein weiterer Bewerber die Segel. Der texanische Gouverneur Rick Perry steige aus dem Rennen um das Weisse Haus aus, berichteten der Nachrichtensender CNN und die «New York Times».
Demnach will Perry seine Entscheidung noch vor einer TV-Debatte der Bewerber am Donnerstagabend bekanntgeben. Seit der ersten Vorwahl in Iowa am 3. Januar ist Perry nach der Abgeordneten Michele Bachmann und dem Ex-Botschafter Jon Huntsman der dritte Bewerber, der das Handtuch wirft.
(sda)
Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»
Unsere Leser kommentieren fleissig - durchschnittlich gehen Tag für Tag 4000 Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.
«Gibt es eine Möglichkeit, dass mein Beitrag schneller veröffentlicht wird?»
Wer sich auf 20 Minuten Online einen Account zulegt und als eingeloggter User einen Beitrag schreibt oder auf einen Kommentar antwortet, der wird vorrangig behandelt. Hat ein eingeloggter User bereits viele Kommentare verfasst, die freigegeben wurden, so werden seine neuen Beiträge mit oberster Priorität behandelt.
«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»
Womöglich wurde der Beitrag in Dialekt verfasst. Damit alle deutschsprachigen Leser den Kommentar verstehen, ist Hochdeutsch bei uns Pflicht. Sofort gelöscht werden Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken. (oku)
Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?
Schreiben Sie an feedback@20minuten.ch
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Deshalb können Storys, die älter sind als 72 Stunden, nicht mehr kommentiert werden. Wir bitten um Verständnis.
-
Alle 5 Kommentare






























Trivialitäten
Der einzige Kandidat der Veränderung bringt ist Ron Paul! Alle anderen sind Republicrats!
Da war doch was?
Irgendwie kommt mir das bekannt vor...
ja..
ja, sieht so aus als ob bush noch böser geworden ist, sich verkleidet hat und nochmal kanditiert. inklusive seinem ehm zählteam :)
Wann lernen die Amis richtig zu zählen?
Brauchen die Amis wieder Zählrahmen wie bei der Wahl von George W. Bush?