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Knapper Entscheid
04. Januar 2012 09:02; Akt: 04.01.2012 10:40 Print
Romney gewinnt mit acht Stimmen Vorsprung
Mitt Romney hat die Vorwahl der Republikaner um die US-Präsidentschaftskandidatur in Iowa für sich entschieden. Er gewinnt mit nur acht Stimmen Vorsprung auf Rick Santorum.
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Amerika wählt
Der Ex-Gouverneur von Massachusetts, Mitt Romney, hat die ersten Vorwahlen für die Präsidentschaftskandidatur der US-Republikaner im Bundesstaat Iowa mit acht Stimmen Vorsprung gewonnen. Auf dem dritten Platz landete der texanische Abgeordnete Ron Paul.
Infografik Popularität der US-PräsidentenAir Force OneDer Auftakt des Wettkampfes um die US-Präsidentschaftskandidatur der Republikaner hat sich wie erwartet zu einem Kopf-an-Kopf-Rennen der Favoriten entwickelt. Mitt Romney und Rick Santorum, der ehemalige Senator von Pennsylvania, lagen über Stunden gleichauf. Nach Auszählung von 99 Prozent der Stimmen lag noch Santorum mit vier Stimmen vorne.
Am Ende gewinnt aber Romney mit gerade einmal acht Stimmen Vorsprung. In absoluten Zahlen: Auf Romney entfallen
Iowa als Stimmungsmesser
Damit bleibt die Suche nach einem Herausforderer von Präsident Barack Obama bei der Präsidentenwahl im November völlig offen. Der 64-jährige Romney gilt Umfragen zufolge landesweit als Favorit. Experten halten den langjährigen Manager einer Finanzfirma wegen seiner Wirtschaftskompetenz für den schwierigsten der möglichen Gegner Obamas.
Die parteiinterne Vorwahl in dem kleinen Agrarstaat im Mittleren Westen ist zwar der vielbeachtete Auftakt zum Wahljahr 2012 - aber sie hat für das tatsächliche Ergebnis des Rennens eher symbolische Bedeutung.
Als Faustregel gilt: Wer in Iowa gewinnt, hat die Kandidatur noch längst nicht in der Tasche. Wer aber schlecht abschneidet, dem droht die finanzielle Unterstützung abzubröckeln. Endgültig entscheiden die Republikaner erst bei ihrem Parteitag Ende August, wer am 6. November gegen Obama ins Rennen geht.
Die Verlierer von Iowa
Insgesamt sechs der sieben republikanischen Kandidaten haben sich in Iowa den Wählerversammlungen (Caucus) ihrer Partei gestellt. Die Kandidaten Rick Perry (10 Prozent), Newt Gingrich (13 Prozent) und Michelle Bachmann (5 Prozent) konnten im ländlichen Mittelweststaat nicht punkten, um sich als Herausforderer für den demokratischen Amtsinhaber Barack Obama zu profilieren.
Die Ikone der rechtspopulistischen Tea-Party-Bewegung und einzige Frau im Rennen, die 55-jährige Michele Bachmann, ist in der Wählergunst deutlich abgerutscht. Dasselbe gilt für den 61-jährigen Gouverneur von Texas, Rick Perry. Er ging als Senkrechtstarter ins Rennen, stürzte dann aber tief, vor allem nach schwachen TV-Debatten.
Perry will Bewerbung überdenken
Nach seinem enttäuschenden Abschneiden bei der ersten Vorwahl im US-Bundesstaat Iowa will der texanische Gouverneur Rick Perry seine Bewerbung um die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner überdenken.
Perry sagte am Dienstagabend (Ortszeit) vor Unterstützern, dass er in seinen Heimatstaat zurückkehren werde, um das Ergebnis zu bewerten. Er wolle prüfen, «ob es für mich in diesem Rennen einen Pfad nach vorne gibt». Perry holte bei den Caucuses in Iowa nach vorläufigen Resultaten rund zehn Prozent der Stimmen und landete auf dem fünften Platz.
(hag/jam/sda)
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Alle 28 Kommentare





























Souveraene Entscheidung!
Sieg ist Sieg, wo liegt das Problem!? Ausserdem, wer sind wir oder wer seid ihr, ich meine damit alle, welche die Entscheidung der amerikanischen Waehler kritisieren, um die Entscheidungen des amerikanischen Volkes zu beurteilen!? Oder die Entscheidungen der Schweizer WaehlerInnen!? Die Wahlen sind genau dazu da, damit alle Wahlberechtigten ihren Willen zum Ausdruck bringen koennen, ob richtig oder falsch sei dahingestellt, das ist eine, bzw. die Entscheidung des Souveraens!
wichtig
Das Problem ist, dass die amerikanische Regierung weltweite Macht und Einfluss hat. Ich finde es wichtig dass auch wir uns dafür interessieren. Wessen staatliche souveränität akzeptiert denn die USA?
Die Spinnen die Amis
Wie blöd müssen die Menschen sein, die Ihre eigene Soziale Sicherheiten abwählen. Die Reichen Baden weiterhin im Geld. Wollen gar weiter Kriegen...
... aber auch die Schweizer
Die Schweizer sind nicht besser. Bevorzugungen von Geld und Adel werden an den Abstimmungen gut geheissen. Ich bin sicher das CH-Volk wird auch die 6 Wochen Ferien ablehnen - zugunsten der Unternehmer-Kaste .
90% KMU's
Welche Unternehmer-Kaste? Über 90% der Schweizer Wirtschaft sind KMU's. Diese können sich keine 6 Woche Ferien leisten. Hirnrissige Idee, aber die Initianten haben woll spekuliert, dass das Parlament einen Gegenvorschlag mit 5 Wochen bringt. Tja, auch hier ist Spekulation nichts gutes.
Ron paul for president
Richtig, da kann man nur hoffen, dass ron paul das rennen macht: die einzig bessere alternative zu obama!
Wenn Ron Paul President wird
heisst es am nächsten Tag in jeder Zeitung: Starker 2. Platz für Obama!!
Alternative?
Sie wissen schon das er ein Republikaner ist und die gleiche Schiene wie Bush fahren wird? Was will Obama viel machen wenn er den ganzen mist der Rebublikaner aufräumen muss. Also Bitte, sie haben die letzte 10 jahren geschlaffen.
@K.M
krieg in Lybien, irak und Afghanistan, guantanomo, NDA-Act, hungernde bevölkerung, immense staatschulden, drohnenflüge in somalia jemen und sudan. wer fährt hier wohl die bush-schiene? Ron paul betreibt seit 30 jahren politik und hielt immer an seiner linie fest. er kritisiert die WIRKLICHEN probleme der USA: kriege und FED. wer hat hier wohl geschlafen?