Eyjafjalla

17. Mai 2010 08:46; Akt: 17.05.2010 12:31 Print

Asche sorgt für Ausfälle und VerspätungenAsche sorgt für Ausfälle und Verspätungen

Die Londoner Flughäfen sind nach dem Flugverbot wegen Vulkanasche aus Island wieder geöffnet. Auf den beiden grössten Airports Heathrow und Gatwick kam es jedoch weiter zu grossen Behinderungen.

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Der Eyjafjallajökull hat seine isländische Umgebung in eine Mondlandschaft verwandelt (16. Mai 2010). Der Gletschervulkan als Touristenattraktion (17. Mai 2010). Noch am 17. Mai wurden Teile des europäischen Luftraums geschlossen. Ein Mitglied des Krisenstabes der Deutschen Flugsicherung zeigt am 20. April 2010 in Langen bei Frankfurt auf eine Karte, auf der die Berechnung für die Ausdehnung (rote Kontur) der Aschewolke zu sehen ist. Erkennungsflug am 19. April: Die Eruptionen des Gletschervulkans nähmen wieder an Stärke zu, hiess es anschliessend. Man habe es mit «dynamischen und sich schnell ändernden Bedingungen» zu tun. Spektakuläres Bild vom Vulkan in der Nacht auf den 19. April 2010. Immer noch spuckt der Vulkan Lava und Asche. Eine klebrige Aschemasse bedeckt Teile Islands. Einsatzkräfte befreien das Dach eines Hauses im isländischen Seljavellir vom Aschregen des Vulkans. Statt vom Schnee werden Strassen in Island vom Aschregen befreit. Dächer werden von der Asche freigeräumt. In Island sind die Ausmasse des Vulkanausbruchs eindrücklich zu sehen. Selbst im Auto müssen sich die Leute mit Masken schützen. Die Aschewolke ist ein einmaliges Naturphänomen. Spektakuläre Bilder aus Island zeigen, was der Vulkanausbruch dort angerichtet hat. Bauern sind besonders betroffen. Ein isländischer Bauer schützt sich mit einer Schutzmaske vor der Asche. Eine Eruption mit gravierenden Folgen: Der Ausbruch des Vulkans legte den Flugverkehr tagelang in halb Europa lahm. Das Schmelzwasser nimmt als Folge der erneuten Eruptionen am Gletscher weiter zu. Der Gletscherfluss Markarfljot ist schon bedenklich angestiegen. Die Folgen des Vulkanausbruchs sind am 14. April bis über die Wolkendecke zu sehen. Die grosse Gefahr am Boden ist das Hochwasser. Touristen betrachten die Lava am 2. April 2010. 2. April 2010. Schaulustige betrachten das Naturschauspiel am 27. März 2010. 27. März 2010. 27. März 2010. 27. März 2010. 25. März 2010. Die isländische Küstenwache machte Aufnahmen aus der Höhe.

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Auf Europas grösstem Drehkreuz in Heathrow würden zahlreiche Flüge ausfallen, sagte ein Sprecher des Airports. Andere Flüge sollten sich verspäten.

In Gatwick - Grossbritanniens zweitgrösstem Flughafen - würden zwischen 7.00 und 13.00 Uhr (14.00 Uhr MESZ) gar keine Maschinen landen, sagte ein Sprecher. London Stansted und Luton waren in der Nacht nicht geschlossen worden.

Auch die Flughäfen in Manchester, Liverpool und Leeds konnten nach einer Sperre am Montag wieder öffnen. Airports in Nordirland und Teilen Schottlands blieben dagegen weiter geschlossen. Flüge nach und von Dublin in Irland wurden bis zum Mittag gestrichen.

Die Europäische Flugsicherheitsorganisation Eurocontrol rechnet für Montag europaweit mit rund 1000 Flugausfällen. Am Sonntag seien wegen der Asche rund 400 Flüge in Europa abgesagt worden, vor allem in Irland und Grossbritannien.

Kritik an Flugverbot

Airlines, die massive Verluste verkraften müssen, kritisierten erneut das teilweise Flugverbot. Der Präsident von Virgin Atlantic, Richard Branson, nannte zum Beispiel die Schliessung von Manchester «einen Witz».

Ein Sprecher von British Airways sagte, die Fluggesellschaften sollten selbst entscheiden dürfen, ob sie fliegen oder nicht. Der derzeitige Ansatz sei «zu restriktiv». Die britische Luftfahrtbehörde CAA verteidigte jedoch die Entscheidung, da die Sicherheit der Menschen oberste Priorität habe.

(sda)