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Eyjafjalla
05. Mai 2010 13:28; Akt: 05.05.2010 19:01 Print
Aschewolke verschont die Schweiz
Die Aschewolke legt derzeit den Flugverkehr im Norden Grossbritanniens lahm. Für die Schweiz besteht aber keine Gefahr.
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Schweizer jagen die Aschewolke
Die Aschewolke des isländischen Vulkans Eyjafjöll beeinträchtigt den Luftverkehr in der Schweiz derzeit nicht. Sie zieht über Nordirland und Teile von England, dann aber über die Biskaya und auf den Atlantik hinaus.
Der Vulkan beim Eyjafjalla-Gletscher spuckt immer noch Asche aus (Bild vom 17. April 2010).(Bild: Keystone/AP)
Die Schweiz dagegen liegt im Moment unter dem Einfluss eines Tiefdrucksystems im Süden, wie ein Sprecher von MeteoSchweiz am Mittwoch auf Anfrage sagte. Der Wind weht darum vorwiegend aus Südosten - also genau aus der Gegenrichtung des Vulkans.
Und es sieht auch nicht danach aus, als würde sich daran in den nächsten Tagen etwas ändern. MeteoSchweiz kann eine relativ verlässliche Prognose für die nächsten fünf Tage erstellen. Manchmal könne es aber schnell ändern, sagte der Meteorologe.
Hinzu kommt, dass nicht immer zuverlässige Angaben über die Aschewolke vorliegen. Nach der Aufhebung der Luftraum-Sperre hat MeteoSchweiz die Überwachung der Wolke heruntergefahren. Droht der Schweiz wieder Gefahr, können aber sofort wieder Modellrechnungen erstellt werden, wie der Sprecher sagte.
Grossbritannien teilweise dicht
Bereits am Dienstag durften während sechs Stunden keine Flugzeuge in Irland landen oder von dort abheben.
Jetzt behindert die Vulkanasche aus Island weiter den Flugverkehr. Wenige Stunden nach der Wiederöffnung ordnete die britische Luftfahrtbehörde CAA am Dienstagabend erneut die Schliessung des Luftraums über Teilen Schottlands und Nordirlands an.
Von 08.00 MESZ am (heutigen) Mittwoch dürfen auf diversen Flughäfen in Schottland, darunter auch die Airports in Glasgow und Prestwick, keine Maschinen mehr starten und landen. In Nordirland ist zunächst nur der Flughafen der zweitgrössten Stadt Derry betroffen.
Ab Mittag (13.00 Uhr MESZ) müsse aber aller Voraussicht nach auch der Luftraum über Belfast gesperrt werden, teilte die CAA in der Nacht mit. Die Sperrungen gelten grösstenteils zunächst bis 20.00 Uhr MESZ.
Auch Irland verhängt Flugverbot
Wegen der Aschewolke des isländischen Vulkans Eyjafjöll hat nun auch Irland erneut ein Flugverbot verhängt. Ab 12.00 Uhr MESZ seien am Mittwoch alle Flüge ab und nach Dublin verboten, teilte die irische Luftfahrtbehörde IAA mit.
Bereits ab 09.00 Uhr galten zudem Einschränkungen auf den Flughäfen von Donegal, Sligo und Knock. An den Airports Shannon und Galway sollte der Betrieb vorerst normal weiter laufen.
Da die Aschewolke weiter nach Süden ziehen könnte, seien auch Flughafensperrungen in anderen Teilen Grossbritanniens möglich, erklärte die CAA. Fluggäste wurden aufgefordert, sich vorab bei ihren Fluglinien zu informieren.
Nach Angaben der Flugaufsichtsbehörde Eurocontrol fallen am Mittwoch wegen der Vulkan-Aschewolke voraussichtlich rund 300 der normalerweise
(dapd/afp)


























