Vulkanausbruch

06. Mai 2010 10:42; Akt: 06.05.2010 12:03 Print

Flugräume wieder freiFlugräume wieder frei

Gefahr gebannt: Der Luftraum über Grossbritannien und der Republik Irland ist nach Sperrungen in den vergangenen Tagen wieder komplett geöffnet worden.

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Idylle statt startende und landende Flieger am Flughafen Zürich. Sämtliche Maschinen bleiben auf dem Boden. Die Triebwerke müssen vor der Asche geschützt werden. Am Flughafen in Zürich Kloten geht gar nichts mehr. Der Airport ist fast leer. Einige Wenige verweilten in der Wartehalle. Eine Swiss-Angestellte alleine auf weiter Flur. Der Schweizer Luftraum ist seit dem 17. April ab 0.00 Uhr gesperrt. Die Passagiere von Hunderten von Flügen in Zürich müssen am Boden bleiben. Unzählige Flüge sind gestrichen. Der verlassene Flughafen Zürich. Die gestrandeten Passagieren werden mit Mineralwasser versorgt. Die massiven Störungen im Flugverkehr nach dem Vulkanausbruch in Island dauern weiter an. So sah es in Zürich am 16. April um 08.30 Uhr aus: Sämtliche Flüge Richtung Norden waren annulliert. Auch in Helsinki wurden alle Flugzeuge gegroundet. Für die gestrandeten Fluggäste mussten die Fluggesellschaften Erfrischungen, Mahlzeiten und Unterkünfte zur Verfügung stellen. Passagiere wurden gebeten, sich im Internet zu informieren und bei ihren Fluggesellschaften nachzufragen. Vor den Bahnschaltern am Frankfurter Flughafen kam es am Freitag als Folge der Luftraumsperrung zu langen Warteschlangen. Grund für das monumentale Chaos im Flugverkehr sind gigantische Aschewolken des Eyjafjallajökull-Ausbruchs auf Island. Die Aschewolke zog sich seit Donnertagnachmittag wie ein Band Richtung Süden. Meteorologen befürchten, dass sie sich weiter auf Kontinentaleuropa ausbreiten könnte. Laut Experten spuckt der ausgebrochene Vulkan auf Island weiter Asche. Es gebe kein Anzeichen, dass sich die Aktivität unter dem Gletscher Eyjafjallajökull abschwäche. Die Vulkanasche kann Piloten die Sicht nehmen und die Triebwerke beschädigen. Tausende Flüge von und nach den britischen Inseln waren bereits am 15. April ausgefallen. Als erster wurde der Londoner Flughafen Heathrow geschlossen. Danach folgten Glasgow,... ... Belfast, ... ... und Schiphol in Amsterdam. Auch in Hamburg ... ... und Madrid warteten gestrandete Passagiere auf ihre Verbindungsflüge.

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Sämtliche Flughäfen seien am Morgen wieder geöffnet worden. Die britische Behörde CAA warnte allerdings, dass die Asche auch in Zukunft immer wieder für Störungen im Luftverkehr sorgen könne. Der Schweizer Luftraum war von dieser Aschewolke nicht betroffen.

Seit Montag hatte die Vulkanwolke mehrfach zu Flugverboten über Schottland, der britischen Provinz Nordirland und der Republik Irland geführt. Am Mittwoch blieben etwa die Flughäfen in Dublin und Glasgow geschlossen. Die Asche sei über Nacht Richtung Westen weitergezogen, hiess es am Donnerstag.

«Wissenschaftler verfolgen die Bewegungen der Wolke rund um die Uhr, aber ihre Position ändert sich ständig, je nachdem, wie stark die Vulkaneruptionen sind und welche Winde vorherrschen», sagte ein CAA-Sprecher. Der isländische Gletschervulkan spuckt seit Wochen Asche in die Luft.

(sda)