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Zweiter Vulkanausbruch
10. Mai 2010 10:17; Akt: 10.05.2010 14:57 Print
Vulkanasche löst sich in Luft auf
Der europäische Flugverkehr hat sich nach dem Vulkanasche-Alarm vom Wochenende wieder normalisiert. Am Montag waren alle Flughäfen in Europa wieder freigegeben. Doch es kann noch nicht ganz entwarnt werden.
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Island im Bann des Vulkans
Wegen der neuen Aschewolke aus Island ist es im Flugverkehr in Europa auch am Montag zu Einschränkungen gekommen. Die Europäische Flugsicherheitsorganisation Eurocontrol in Brüssel erwartete im Laufe des Tages rund
Laut den Vorhersagen wird sich die Wolke des isländischen Vulkans Eyjafjalla am Nachmittag vom Atlantik Richtung Spanien bewegen, wodurch es vor allem über der iberischen Halbinsel wieder zu Behinderungen des Flugverkehrs kommen könnte. Am Montagmorgen waren alle europäischen Flughäfen wieder geöffnet.
In Spanien waren am Sonntag zeitweise bis zu zehn Flughäfen geschlossen gewesen. Insgesamt habe es am Vortag knapp
Swiss mit Normalbetrieb
In der Schweiz hat sich die Lage normalisiert. Die Fluggesellschaft Swiss konnte am Montag wieder ihren normalen Betrieb aufnehmen, wie Sprecher Jean-Claude Donzel auf Anfrage sagte. Man habe keine Flüge annullieren müssen.
Wie am Vortag komme es am Flughafen Zürich und Genf aber erneut zu Verspätungen von Nordatlantikflügen, teilte Donzel weiter mit. Der Flug Genf - New York etwa habe 6 Stunden Verspätung.
Grund für diese Verspätungen ist laut Angaben von Ralph Staub von der Betriebskoordination des Flughafens Zürich, dass die Flieger wegen der Wolke eine nördlichere Route wählen müssen. Dadurch verlängere sich ihre Flugzeit.
Situation im Auge behalten
Gemäss MeteoSchweiz wird die nächste Aschewolke die Schweiz am Montag gegen Mitternacht tangieren. Wegen des Regens dürfte die Konzentration allerdings eher gering sein. Ein weiterer Schub Asche könnte am Mittwoch eintreffen.
Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) behält die Situation deshalb weiter im Auge. Dabei stehe man auch in engem Kontakt mit den Nachbarländern, sagte BAZL-Sprecher Anton Kohler am Montagmorgen auf Anfrage.
Laut Kohler gelten nach wie vor die Vorsichtsmassnahmen: So müssen Piloten Meldung erstatten, wenn sie verdächtige Beobachtungen gemacht oder durch eine Aschewolke geflogen sind.
(sda)


























