25. Januar 2008 06:38; Akt: 25.01.2008 14:08 Print

Vandalen wüten in Zürich und WinterthurVandalen wüten in Zürich und Winterthur

Militante Gegner des Davoser Weltwirtschaftsforums (WEF) haben sich zu mehreren Vandalenakten in der Nacht auf heute in Zürich und Winterthur bekannt.

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In Winterthur war das Gebäude des Technologiekonzerns Sulzer Ziel eines Anschlags mit Feuerwerkskörpern, wie die Kantonspolizei Zürich zu einem Bericht von «Radio 24» bestätigte. Der Sachschaden sei nicht sehr gross. Zwei weitere Vandalenakte wurden aus der Stadt Zürich gemeldet. Ziel waren das indische Konsulat und die Niederlassung der US-Investmentbank Merrill Lynch.

In der Stadt Zürich wurde das indische Konsulat mit Farbe beschmiert, wie es bei der Stadtpolizei auf Anfrage hiess. Die Aktion galt laut Bekennerschreiben der «neuen Weltmacht Indien», die «im Konzert der Imperialisten angekommen» sei. Bei der Niederlassung der US-Investmentbank Merrill Lynch warfen die militanten Gegner des Weltwirtschaftsforums (WEF) einen pyrotechnischen Gegenstand gegen das Gebäude. Der Schaden sei gering, hiess es. Er belaufe sich auf 2000 bis 3000 Franken. Laut einem Polizeisprecher hat die Stadtpolizei ihr Aufgebot «der Situation angepasst». In Winterthur war das Gebäude des Technologiekonzerns Sulzer Ziel eines Anschlags mit Feuerwerkskörpern, wie die Kantonspolizei Zürich bestätigte. Der Sachschaden sei nicht sehr gross.

Bereits in der Nacht zum Donnerstag hatten sich militante Anti-WEF-Aktivisten zu Brandanschlägen und Vandalenakten in Basel bekannt. Hier war ein Sachschaden in der Höhe von mehreren hunderttausend Franken entstanden.

Keine Hinweise für einen Zusammenhang mit dem WEF hat hingegen die Berner Kantonspolizei im Fall eines Bombenalarms, der am Donnerstagabend umfangreiche Sicherheitsmassnahmen ausgelöst hat. Ein verdächtiger Koffer in einer Gasse in der Nähe des Bundeshauses erwies sich als harmlos.

(dapd)