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Wendejahr 1989

Matthias Schweighöfer war traurig über Mauerfall

Dem in der DDR geborenen Schauspieler Matthias Schweighöfer hat der Fall der Mauer vor 20 Jahren gar nicht gepasst.

Am 9. November 1989 fiel die Mauer

«Mich hat es tierisch genervt, dass die Mauer gefallen ist, weil ich mich so gefreut hab auf dieses Halstuch», erinnert sich Schweighöfer in der Zeitschrift «Maxi» an seine Kindheit in Anklam in Mecklenburg-Vorpommern. «Kurz danach wäre ich Thälmannpionier geworden. Dann hätte ich das rote Halstuch bekommen», sagte der Schauspieler, der damals acht Jahre alt war.

Während eines Ausflugs nach Berlin sei er dann aber doch neugierig zum Hertie-Kaufhaus am Kurfürstendamm gefahren und habe sich West-Süssigkeiten gekauft. Heute ist der aus Filmen wie «Soloalbum» oder «Keinohrhasen» bekannte Kinostar stolz, ein Ossi zu sein: «Ja, weil ich ein Teil der ostdeutschen Geschichte bin und später meiner Tochter erzählen kann, wie es wirklich war.»

(ddp)
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