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20 Jahre Mauerfall
02. November 2009 10:11; Akt: 02.11.2009 10:11 Print
Die Berliner Mauer - Symbol der Teilung
Zwei Monate, nachdem DDR-Staatschef Ulbricht gesagt hatte «Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten», begann im August 1961 der Bau der Mauer. Mehr als 28 Jahre lang blieb sie das Symbol der deutschen Teilung.
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Damals in der DDR
In der Nacht vom 12. auf den 13. August 1961 begannen DDR-Soldaten und Volkspolizisten, die Strassen und Gleiswege nach West-Berlin abzuriegeln. Der Bau der Mauer begann. Erst am 9. November 1989 fiel sie unter dem Druck der DDR-Bevölkerung. Heute sind nur noch kleine Abschnitte erhalten.
Der Mauerbau sollte das wirtschaftliche Ausbluten der DDR verhindern. Durch das Nadelöhr Berlin waren von 1949 bis 1961 rund 1,6 Millionen Menschen in den Westen geflüchtet. Die DDR nannte die Grenzbefestigungen propagandistisch den «antifaschistischen Schutzwall». So sollte eine Bedrohung aus dem Westen suggeriert werden, gegen die sich die DDR mit der Mauer schützen müsse.
Die innerdeutsche Grenze von der Lübecker Bucht bis zur damaligen deutsch-tschechoslowakischen Grenze bei Hof hatte eine Länge von knapp 1400 Kilometern. Die DDR hatte hier schon 1952 begonnen, umfangreiche Sperranlagen zu errichten.
Todesstreifen
Die Mauer um den Westteil Berlins war 155 Kilometer lang und knapp vier Meter hoch. Hier befand sich auch der «Todesstreifen» - ein 100 Meter breiter und schwer bewachter Korridor. Rund
Trotz der massiven Gefahren versuchten DDR-Bürger immer wieder, über die Mauer nach West-Berlin zu fliehen. Mehr als 5000 Menschen soll die Flucht gelungen sein. Dem Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam zufolge starben zwischen 1961 und 1989 mindestens 136 Menschen an der Mauer. Die Arbeitsgemeinschaft 13. August geht von 245 Toten an der Berliner Grenze nach 1961 aus.
(sda)


























