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Tod von Ueli Gegenschatz
15. November 2009 08:56; Akt: 15.11.2009 11:02 Print
«Das ist pervers»
Seit Jahren setzt Red Bull auf Werbung mit hohem Adrenalingehalt. Das Marketing von Red Bull kommt jetzt nach dem fatalen Sprung von Base-Jumper Ueli Gegenschatz in die Kritik. Denn: Bereits im vergangenen August stürzte ein Extremsportler bei einer Red Bull-Aktion in den Tod. Aber nicht alle teilen die Kritik: Die Mutter von Gegenschatz meint, er hätte Nein sagen können.
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Der Energy-Drink-Riese fördert extreme – und extrem gefährliche – Sportarten: Für solchen Leichtsinn hat der Werber Hermann Strittmatter, Gründer der Agentur GGK Zürich, null Verständnis: «Der Unfall ist eine Folge der Perversionen des Event-Marketings,» sagt er im «SonntagsBlick». Dieses Mal sei Red Bull zu weit gegangen. «Leute, die solche Events veranstalten, haben wohl eine Neigung zu einem asozialen Charakter. Kein Wunder, dass sie so verantwortungslos handeln», schimpft Strittmatter.
Der im August 2009 verunglückte Eli Thompson. (Bild: YouTube)
Zweites Todesopfer in diesem Jahr
Gegenschatz ist schon der zweite Extremsportler, der bei Red Bull unter Vertrag stand und dieses Jahr auf Schweizer Boden ums Leben kam. Am 28. August, um 11.30 Uhr, sprang der 36-jährige Amerikaner Eli Thompson im Basejumper-Mekka Lauterbrunnen BE aus einem Helikopter. Er sollte mit einem «Wingsuit» (Flügelanzug) an einer Felsscharte vorbeifliegen – und krachte in eine Felswand. Red Bull ging auf Tauchstation. Geschäftsführer Schweiz Daniel Kallay wollte nichts sagen – und verwies an den Pressesprecher Fabio Svaizer. Der verwies auf das Statement von Freitag.
Uelis Mutter: «Er hätte Nein sagen können»
Im Interview mit dem «SonntagsBlick» meint Ueli Gegeschatz' Mutter, Ueli hätte sich immer seriös und solid vorbereitet - er sei nie kopflos gewesen. Er hätte bei seinen Einsätzen immer Lebensfreude gezeigt. Sie macht Red Bull keine Vorwürfe, sieht keine Schuld beim Marketingkonzept der Energy-Drink-Firma; Ueli hätte Nein sagen können.
Videos: Gegenschatz stürzt vom Sunrise Tower (Leser-Reporter)
(kub)
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Alle 144 Kommentare





























Jedem das Seine
In der Nähe des Todes fühlen sich manche Menschen lebendiger. Traurig nur, dass bei einem Todesfall dann auch Angehörige betroffen sind. Und schade um den sympathischen Menschen Ueli Gegenschatz.
Heuchler!!!
Alle, die sich hier gegen RedBull äussern, sind doch genau die, welche sich um ein Gratisdösli prügeln, wenn diese verteilt werden. Der Jumper wusste genau was er tat und trägt selbst die Verantwortung dafür.
WAS SOLL DAS ALLES???
sagt mal leute, warum soll red bull oder sunrise oder sonst wer schuld sein? und was soll die feindlichen angriffe auf extremsportlern?? jedem das seine!! ueli wusste was er tat und er wusste nach sovielen sprünge, dass es doch immer ein risiko bestand! ER IST LEIDER GESTORBEN! ein mensch ist gestorben, weil er das machte was ihn glücklich gemacht hat! er hatte lebensfreude! habe nie wieder einen menschen kennengelernt wie ihn.... EINZIGARTIG!! ueli take care of you wherever you are!!
Seinen Traum gelebt
Schmerzvoll ist es zu wissen dass ein Mensch gestorben ist. Etwas einfacher ist der Schmerz zu ertragen, wenn ich weiss dass dieser Mensch bei seinen persönlichen Glückmomenten, seiner Passion gestorben ist. Tagtäglich müssen Menschen sterben durch den Verkehr, Arbeit, Gewalt.
ja das hat er
ich denke er war glücklich in diesem moment. wenn er sich nicht sicher gewesen wäre, hätte er diesen sprung nicht gemacht. leider ist seine zeit gekommen, für den tot gibt es nie den richtigen moment....