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Überfallserie in Spanien
11. August 2010 23:36; Akt: 12.08.2010 08:01 Print
«Flut von ausgeraubten Urlaubern»
Der Bericht über die Überfälle in Spanien hat hohe Wellen geworfen: Neun weitere Spanien-Touristen meldeten sich bei 20 Minuten und erzählten von schlimmen Erlebnissen.
Das Ausmass der Überfälle auf Schweizer Touristen in Spanien ist offenbar noch schlimmer als angenommen: Gleich neun Personen schrieben gestern, sie seien in Spanien überfallen worden – so wie Silvio Schenk, den die Gangster auf der Teufelsstrecke A7 zum Anhalten zwangen, um ihn dann auszurauben (20 Minuten Online berichtete). Zwei Leser berichteten, sie seien erst letzte Woche überfallen worden. «Mitten auf einem Parkplatz in Figueres wurden ich und meine Familie überfallen und ausgeraubt. Der Schock sass tief», schreibt etwa Jens Huf. Auf dem Polizeiposten sei ihm dann klargeworden, dass die Behörden mit der «Flut an ausgeraubten Urlaubern» völlig überfordert seien.
Die A7 Richtung Barcelona: Hier geschehen die meisten Überfälle. (Imago)
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Hanspeter Saladin hingegen wurde auf Mallorca mit einem fiesen Gaunertrick ausgenommen, bei dem die Räuber die Pneus der Touristen aufstechen. «Ist die Luft raus, kommt eine Person und bietet Hilfe beim Radwechsel an. Auf der anderen Seite des Wagens wird man gleichzeitig seiner Sachen entledigt», erläutert er.
Silvio Schenk erhielt gestern viel Zuspruch: «Uns rief sogar eine wildfremde Frau an, die Sicherheitstipps für ihren Spanien-Urlaub haben wollte.»
Auch zahlreiche User von 20 Minuten Online fürchten sich wegen der Überfallserie davor, in Spanien Ferien machen. Laut Tourismus-Experte Thomas Bieger von der Uni St. Gallen sollten Tourismusbüros in solchen Fällen «proaktiv handeln und nichts beschönigen». Immerhin zeigt sich die spanische Vertretung in Bern nun gesprächsbereit: Botschafter Fernando Riquelme Lidón will in der morgigen Ausgabe Stellung nehmen.
(hal/20 Minuten)
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Alle 73 Kommentare






























Bleibt in der Schweiz
Liebe Leute bleibt lieber in der Schweiz und geniesst unsere schöne Seen,die grünen Wiesen, Berge und die gute Luft. In Spanien sieht man sowieso nur Steinhaufen, braunes Gras und Olivenhaine. Und übrigens: Die Schweiz ist schon genug gefährlich und unsicher - wieseo noch mehr Risiko auf sich nehmen ? Verstehe ich nicht - besonders nicht, wenn Familien noch mit Kindern nach Spaninen unterwegs sind !
Der Botschafter und die Verbrecher
Grüezi Mitenand Der Spanische Botschafter ist völlig fehl am Platze. Unakzeptabel, dass er die Autobahnüberfälle schönreden will. Das ist nicht mehr Diplomatie, so was ist eine Frechheit. Wir haben 10 Jahre in Spanien gelebt, den erwähnten Weg um Barcelona mehrmals im Jahr zurückgelegt und am eigenen Leib erfahren wie sowas vor sich geht. Es ist uns allerdings nichts passiert, den wir informiert und vorbereitet waren. (Den Banditen den Handy am Ohr zeigen, dass man um Hilfe telefoniert.) Übrigens, auch in unserem Haus in der Region Alicante wurde eingebrochen. Auch da hat die Polizei nichts u
..und sdcfhon wieder ein Opfer..
Wir fahren mindestens 1 x pro Jahr für einen Monat nach Spanien, immer mit dem Wagen und bezahlen über Fr. 200.00 nur für die Autobahn. OK, das ist nicht das Problem, sondern die Sicherheit. Am Donnerstag, 12. August ca. 05.00 Uhr wurden wir auf der A7 kurz vor Barcelona von einem weissen alten BMW der Serie 5 (sicher älter 15 Jahre) zuerst bei einer Geschwindigkeit von ca. 120h von hinten bedrängt,
Fragwürdiger spanischer Botschafter
Unglaublich wie sich der spanische Botschafter Herr Fernando Riquelme Lidón zum Thema Kriminalität äussert. Solche Aussagen schaden Spanien. Da sollte man von einem Botschafter wohl mehr erwarten können.
Teil 2
anschliessend überholt und vermutlich mit einem Luftgewehr oder einer Luftpistole am hinteren linken Teil des Wagens beschossen. Darauf fuhren die Gauner seitlich vor und eine junge Frau, vermutlich Roma/Zigeunerin mit langen schwarzen Haaren gestikulierte wild und wollten mir zu verstehen geben, dass bei meinem Wagen etwas nicht stimme. Ich kenne meinen Wagen bestens und erinnerte mich, dass ich schon einmal von dieser Machenschaft gehört habe. Ich habe mich zum Glück nicht aus der Ruhe bringen lassen, denn ich wollte den Gauner-Wagen zuerst rammen, bin dann aber einfach mit meinem BMW X3 3.