Ihre Story, Ihre Informationen, Ihr Hinweis?
feedback@20minuten.ch 
Cité radieuse
10. Februar 2012 08:21; Akt: 10.02.2012 11:11 Print
«Wohnmaschine» von Le Corbusier hat gebrannt
Die berühmteste Wohnanlage von Marseille, die Cité radieuse vom Schweizer Architekt Le Corbusier, musste evakuiert werden, weil Feuer ausgebrochen war. Eine Frau wurde schwer verletzt.

Wohnmaschine von Le Corbusier hat gebrannt. (Bild: AFP)
Ein Brand in der Cité radieuse in Marseille hat zu einer Evakuierung der berühmten Wohnmaschine von Le Corbusier geführt. Nach stundenlangen Löscharbeiten gab die Feuerwehr am frühen Freitagmorgen Entwarnung für den 334 Appartements umfassenden Komplex.
Die Cité radieuse war am Donnerstag komplett geräumt worden, nachdem ein am Nachmittag ausgebrochenes Feuer am Abend wieder aufgeflammt war. Acht Wohnungen und vier Zimmer eines im 138 Meter langen Betonbau untergebrachten Hotels seien direkt vom Brand betroffen gewesen, teilte die Feuerwehr am Freitagmorgen mit.
Fünf Bewohner wurden demnach ins Spital gebracht, darunter eine schwer verletzte 91-jährige Frau, die aus noch ungeklärten Gründen in die Tiefe gesprungen war. Auch eine hochschwangere Frau und ihr zwei Jahre alter Sohn wurden vorsichtshalber in eine Klinik gebracht. Insgesamt waren mehr als 150 Feuerwehrleute im Einsatz, von denen zwei leicht verletzt wurden.
Prestigegebäude von Marseille
Die Cité radieuse war im Jahr 1952 eingeweiht worden. Der Schweizer Architekt Le Corbusier hatte den Gebäudetyp zur Behebung des Wohnungsmangels nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelt.
In Frankreich stehen noch drei weitere «Wohnmaschinen» Le Corbusiers - in Rezé bei Nantes, in Briey in Lothringen und in Firminy in der Region Rhône-Alpes. Eine weitere dieser Wohnanlagen steht in Berlin - das in den Jahren 1956 bis 1958 gebaute Corbusierhaus.
(sda)
Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»
Unsere Leser kommentieren fleissig - durchschnittlich gehen Tag für Tag 4000 Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.
«Gibt es eine Möglichkeit, dass mein Beitrag schneller veröffentlicht wird?»
Wer sich auf 20 Minuten Online einen Account zulegt und als eingeloggter User einen Beitrag schreibt oder auf einen Kommentar antwortet, der wird vorrangig behandelt. Hat ein eingeloggter User bereits viele Kommentare verfasst, die freigegeben wurden, so werden seine neuen Beiträge mit oberster Priorität behandelt.
«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»
Womöglich wurde der Beitrag in Dialekt verfasst. Damit alle deutschsprachigen Leser den Kommentar verstehen, ist Hochdeutsch bei uns Pflicht. Sofort gelöscht werden Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken. (oku)
Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?
Schreiben Sie an feedback@20minuten.ch
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Deshalb können Storys, die älter sind als 72 Stunden, nicht mehr kommentiert werden. Wir bitten um Verständnis.



























