18. Oktober 2007 23:30; Akt: 19.10.2007 09:44 Print

Tierschutz fordert Verbot von Handel mit KatzenfellenTierschutz fordert Verbot von Handel mit Katzenfellen

Mittels Petition will SOS Chats den heute legalen Handel mit Katzenfellen verbieten. Grund: In der Schweiz werden Büsis wegen ihres Fells getötet.

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«Das Schlachten von Katzen und der Verkauf ihrer Felle ist in der Schweiz Realität», so Tomi Tomek, die Gründerin von SOS Chats. Sie habe bei Gerbereien angefragt, ob sie für ihre rheumakranke Mutter Katzenfelle kaufen könne. Diverse Versuche waren erfolgreich und wenige Tage später flatterte bei Tomek eine Offerte – oder direkt das bestellte Fell ins Haus. Das Bundesamt für Veterinärwesen bestätigt den hiesigen Handel mit Katzenfellen. Er sei gering.

SOS Chats stört sich vor allem daran, dass Katzen getötet werden, nur um ihr Fell zu verkaufen: «Die Felle, die wir erhalten haben, sind ohne jegliche Beschädigung», so Tomet. Dass die Tiere überfahren wurden, sei also unwahrscheinlich. Deshalb fordert die Organisation in einer Petition, die über 1,3 Millionen einheimischen Katzen zu schützen und den Handel mit Katzenfellen zu verbieten.

Nebst diversen Prominenten unterstützt seit gestern auch Ex-Formel-1-Rennfahrer Michael Schumacher das Anliegen. Parallel dazu prüft das Bundesamt für Veterinärwesen derzeit, den Katzenfellhandel unter Strafe zu stellen.

Nico Menzato