Roger Federer im Vaterglück

24. Juli 2009 14:05; Akt: 24.07.2009 15:41 Print

Federer-Zwillinge sind keine Brangelina-KidsFederer-Zwillinge sind keine Brangelina-Kids

Hurra, Roger Federer ist Papi geworden: Mit ihm freuen sich People-Redaktoren von nah und fern, die nun auf die ersten Bilder der Federer-Jungspunde warten. Doch wie viel zahlen die Hochglanzmagazine für die Exklusivbilder?

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25 Millionen Dollar hat ein US-amerikanisches Magazin angeblich für die ersten Bilder der Zwillinge von Angelina Jolie und Brad Bitt bezahlt. Die einen oder anderen stolzen Promi-Eltern dürfte diese Meldung dazu ermuntert haben, ihrerseits ein paar Dollar in Rechnung zu stellen für Schnappschüsse von ihren Knirpsen. Ob auch Familie Federer ihren Zwillings-Nachwuchs der Weltöffentlichkeit in Exklusiv-Bildern präsentiert, ist ungewiss. Klar ist aber schon jetzt: Die Bilder sind gefragt.

Grenzüberschreitender Rummel oder Schweizer Cervelat-Thema?

Ein Schweizer-Insider, Geschäftsführer einer grossen Zürcher Bildagentur, vermutet: «Die Bilder werden bestimmt bald auftauchen. Ich vermute fast, dass irgendein grosser Schweizer Verlag längst einen Exklusiv-Deal mit den Federers ausgehandelt hat. Der bewegt sich aber bestimmt nicht in Millionenhöhe.»

Das Interesse der ausländischen Medien an Bildern von den Federer-Kindern schätzt er als eher gering ein. «Es handelt sich wohl eher um ein Schweiz-spezifisches Thema. Ausserdem sind die Kinder von Sportlern sicher weniger interessant als diejenigen der Hollywood-Stars.» Der Handel mit Promi-Bildern scheint ein diskretes Geschäft zu sein, denn der Bildagentur-Chef will nicht namentlich genannt werden.

Ihm widerspricht die Ressortleiterin Society der deutschen Klatsch-Postille Gala, Sarah Lau: «Die Federer-Zwillinge interessieren längst nicht nur in der Schweiz. Schliesslich ist Roger Federer ein Sportler mit Welt-Renommé.»

Federer-Zwillinge sind keine Brangelina-Kids

Ob die Bilder den Eltern Millionen einbringen könnten? In dieser Frage sind sich der Schweizer Bildagentur-Chef und die Gala-Ressortleiterin einig: «Der Preis für die Bilder wird mit Bestimmtheit nicht so hoch gehandelt wie zum Beispiel derjenige für die Fotos der Pitt-Zwillinge», wie Lau gegenüber 20 Minuten Online sagt.

Kleine Schweiz ohne Paparazzi-Tradition

Da die Paparazzi-Tradition hierzulande wenig Fuss gefasst habe, halte sich das Bestreben der Schweizer Medien, Federers Töchter abzulichten, in überschaubaren Grenzen: «Es gibt wenig Schweizer Fotografen, die solche Bilder machen. Die Schweiz ist so klein, da handelt man sich schnell Ärger ein, wenn man sich nicht an die Regeln hält.» Dass sich die Schweizer Presse mit ausgefahrenen Teleobjektiven vor der Zürcher Bethanien-Klinik auf die Lauer legt, um einen Blick auf die glückliche Mutter im Kindbett zu erhaschen, ist gemäss dem Insider wenig wahrscheinlich.

(kbr)