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«Krieg der Wetterfrösche»
20. November 2008 22:59; Akt: 21.11.2008 09:45 Print
Bucheli gegen Kachelmann
von Deborah Rast - Thomas Bucheli von SF-Meteo und sein Konkurrent Jörg Kachelmann lassen kein gutes Haar aneinander.
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Wetterfrösche
«Irgendwann wird es sich herumsprechen, dass das Wetter vom Hochhaus in einem Zürcher Vorort nicht repräsentativ ist für die Schweiz. Dass die Schweiz nicht aus Zürich besteht und schon gar nicht aus einem Hochhaus in Zürich», giftelt Meteorologe Jörg Kachelmann. Thomas Bucheli, Chefmeteorologe des Schweizer Fernsehens, nimmts gelassen: «Je mehr die Konkurrenz wettert, umso mehr zeigt dies, dass wir unsere Arbeit richtig machen.»
Jörg Kachelmann und Thomas Bucheli kritisieren einander stets.
Genau dies bezweifelt Kachelmann wiederum: «Qualität setzt sich durch. Sie können sich nicht dauerhaft mit einem so lückenhaften Wetterstationsnetz und so schlechten Prognosen halten.» Deshalb ist er sich sicher, dass er und sein Team von Meteocentrale.ch eines Tages die Wettervorhersage auch fürs Schweizer Fernsehen machen werden. Der Konkurrenzkampf zwischen den beiden Wetterdiensten Meteoschweiz und Meteocentrale.ch dauert schon seit Jahren. SF hat dem Streit einen Dokumentarfilm gewidmet: «Krieg der Wetterfrösche» wird nächsten Donnerstag auf SF1 ausgestrahlt. Hauptgrund für die Konkurrenz: Mit der Wettervorhersage lässt sich sehr viel Geld verdienen.

























