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Aargauer Antwort
20. Januar 2011 09:49; Akt: 20.01.2011 10:42 Print
«Wir fressen Katzen nicht, wir essen sie»
Der «Blick» behauptet auf der Titelseite: «Im Aargau fressen sie Büsis». Die augenzwinkernde Antwort auf den «furchtbaren Verdacht» folgte prompt – samt Rezept.
«Im Aargau fressen sie Büsis», stand in fetten Lettern am Mittwoch auf der Titelseite des «Blick». Nicht nur eine vulgäre Behauptung, wie die «Aargauer Zeitung» in einer Replik schreibt, sondern auch eine, die jeglicher Wahrheit entbehrt. «Wir Aargauer fressen keine Büsis», erwidert Kolumnist Jörg Meier in der Donnerstagsausgabe, «wir essen sie». Die Aargauer liebten das zarte Fleisch, das an Chüngeli erinnere, aber weniger faserig sei. «Wer einmal ein süsslich-herbes Büsifilet genossen hat, wird es nicht mehr missen wollen.»
«Eine Frechheit», findet die «Aargauer Zeitung» die «Blick»-Titelseite vom Mittwoch.
«Wir fressen unsere Katzen nicht, wir essen sie genüsslich», die augenzwinkernde Antwort der Aargauer.
Der Kolumnist spricht den Zürchern in seiner Replik nicht nur jeglichen Geschmack ab, sondern auch jegliches geschichtliches Wissen. «Das Essen von Büsis hat im Aargau eine lange Tradition», schreibt er ironisch. Es sei der Zürcher Reformator Ulrich Zwingli höchstpersönlich gewesen, der den Aargauern das Büsifleisch nähergebracht habe. «Als er 1531 zur Tagsatzung nach Baden geladen wurde, verteilte er unter der hungerleidenden Bevölkerung Büsis: nicht als Haustiere, sondern zum Verzehr.»
Der Hit: «Büsi und drunder»
Meier ist sich in seiner Kolumne auch nicht zu schade, den Damen und Herren vom Boulevard-Blatt die Vorteile des Büsis als Fleischlieferant zu erklären. «Es ist nicht nur sympathischer und auch ästhetischer als etwa ein gemeines Hausschwein.» Damit die Zürcher selbst den Vorzügen nachgehen können, liefert die Aargauer Zeitung gleich die «alten Büsi-Rezepte» mit. So auch den Hit «Büsi und drunder»: Ein Eintopf mit – wie könnte es auch anders sein – Rüebli, Kartoffeln, Birnen- und Apfelschnitzen und gewürfeltem Büsifleisch. Besonders geeignet ist offenbar das Tigerli-Fleisch, «wegen der zarten Maserung». Aber eigentlich müsse das in Zürich längst bekannt sein.
Die Zürcher selbst pilgerten ja in den Aargau und gelten als «die üppigsten Büsi-Geniesser», schreibt Meier weiter. Sein Geheimtipp: die Büsi-Metzgeten, die im Spätherbst jeweils in den abgelegenen Beizen im Fricktaler Jura gefeiert werden. Wem das nicht reicht, dem sei ein Buchtipp ans Herz gelegt: «Aargauer Büsi-Küche». Letztlich fragt sich deshalb die «Aargauer Zeitung», was daran barbarisch sein soll. Schliesslich «fressen wir Aargauer unsere Büsis nicht einfach auf. Wir lieben sie, bereiten sie sorgfältig und fantasiereich zu und essen sie genüsslich». Na dann – Mahlzeit.
(amc)
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Gleichstellung
Endlich werden Haus- und Nutztiere auf eine Stufe gestellt! Guten Appetit! Warum auch Katzen und Hunde retten, wenn dafür weniger Schweine-, Hühner- und Rindfleisch gegessen wird und zwangsbesamt und in Hallen ohne Licht und Frischluft werden sie auch nicht gehalten. Wir alle haben nur ein Leben aber letztendlich hängen auch ALLE Tiere an dem einzigen, was sie haben - somit verzichte ich auf diesen "Gusto"und Ausgleich gibt es dafür genug :-)
Arterhaltung!
Das schlimmste ist, wenn Tiere vermenschlicht werden, und gewisse Tierschützer Tiere vor Menschen stellen. Trotzdem muss eine Artgerechte Tierhaltung das oberste Gebot sein. Dann kann man auch alle Tiere essen. Auch Tierschützer!
Ja, fresst euere Katzen!
Denn es gibt zu viele. Sie dezimieren seit Jahrzehnten den Bestand an Schmetterlingen, Blindschleichen, Eidechsen, Fröschen, Kröten ect. in unseren Gärten und Wiesen.
Bestie , Mensch
Tiere werden leider behandelt wie Dreck - jedes Lebewesen muss geachtet werden! Aber der Mensch schafft es noch nicht mal bei sich selbst!