Ihre Story, Ihre Informationen, Ihr Hinweis?
feedback@20minuten.ch 
Kältewelle in der Schweiz
11. Januar 2009 19:50; Akt: 11.01.2009 20:01 Print
Temperaturen seit zehn Tagen im Minus
Heute blieben die Temperaturen am zehnten Tag in Folge unter null Grad. Eine Kältewelle von dieser Länge ist aber nicht untypisch für Januar und Februar - solche Kälteperioden dauerten auch schon einen ganzen Monat an. Über dem Nebel herrschte dafür schönstes Wetter.
-
Dünnes Eis: Zahlreiche Menschen in Seen eingebrochen
- Was meinen Sie?
-
Wetterprognosen
Seit dem 2. Januar stieg das Thermometer in weiten Teilen der Schweiz nicht mehr über
Zehn Eistage in Folge seien meteorologisch für die Schweiz nichts Aussergewöhnliches, sagte der Meteorologe Ludwig Z'Graggen von MeteoSchweiz auf Anfrage. Es sei aber in letzter Zeit nicht mehr häufig vorgekommen, räumte er ein. «Die Leute sind sich nicht mehr daran gewöhnt.»
1963: 28 Tage im Minus
Die Schweiz kennt aber weit längere Kälteperioden: 1963 blieb das Thermometer etwa in Neuenburg zwischen dem
Während jeweils
Auch wenn es noch mindestens in den nächsten Tagen so kalt bleibe, sei kein Kälterekord zu erwarten, sagte Z'Graggen weiter. In der Kältestube der Schweiz, im neuenburgischen La Brévine, zeigte das Thermometer in der Nacht auf Sonntag
Sonne über dem Nebel
Am Sonntag sanken die Temperaturen im Flachland nochmals leicht ab. Grund dafür ist eine tiefere Inversionslage, die unter dem Nebel für Kälte sorgt, während darüber die Sonne deutlich höhere Temperaturen erzeugt.
In den Bergen herrschte denn auch schönstes Wetter. Dort kletterten die Temperaturen am Sonntag gar auf über 0 Grad. In Adelboden BE, wo am Wochenenende der Skiweltcup-Zirkus gastierte, war es am Sonntagmittag rund
Die beiden Skirennen und das schöne Wetter lockten Zehntausende Zuschauer nach Adelboden - am Samstag waren es laut den Organisatoren
(sda)

























