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Tödliche Blutvergiftung
05. Mai 2009 09:03; Akt: 05.05.2009 10:07 Print
Baby nach homöopathischer Therapie tot
Wegen Verweigerung einer ärztlichen Behandlung für ihr sterbendes Baby steht ein Ehepaar in Sydney vor Gericht.
Die Staatsanwaltschaft machte am Dienstag geltend, das neun Monate alte Mädchen hätte gerettet werden können, wenn es früher ins Krankenhaus eingeliefert worden wäre. Das Kind litt an schweren Ekzemen, die schliesslich eine tödliche Blutvergiftung auslösten. Zudem war es infolge häufiger Infektionen stark unterernährt. Die aus Indien stammenden Eltern versuchten jedoch bis zuletzt, die Hauterkrankung mit homöopathischen Mitteln zu bekämpfen. Sie wiesen vor dem australischen Gericht den Vorwurf des Totschlags zurück. Im Falle einer Verurteilung droht ihnen eine Haftstrafe bis zu 25 Jahren.
(dapd)

























