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Super-Airbus
17. November 2009 23:08; Akt: 15.01.2010 10:43 Print
Landung des A380 wird ein «Event fürs Volk»
von Désirée Pomper - Am 20. Januar ist es so weit: Der A380, das grösste Passagierflugzeug der Welt, landet erstmals in der Schweiz. Der Flughafen Zürich macht aus der Premiere ein Volksfest – die ideale Gelegenheit, den Superjumbo ganz aus der Nähe zu betrachten
Den 20. und 21. Januar 2010 markieren sich Aviatikfans fett in ihrer Agenda. Dann wird der doppelstöckige Airbus A380 zum ersten Mal in der Schweiz landen. Allerdings ohne Passagiere, dafür mit technischem Personal an Bord.
Der Airbus A380 ist eine Attraktion: Am 20. Januar soll er zum ersten Mal im Flughafen Zürich landen. (Reuters)
Superjumbo mit 840 Sitzen bestellt
Zum ersten Mal ist ein Airbus A380 mit 840 Sitzplätzen bestellt worden. Das ist die weltweit grösste Passagierkapazität. Die Fluggesellschaft Air Austral erteilte einen Auftrag über zwei solche A380, die nur mit Economy-Sitzen ausgerüstet werden. Die Flugzeuge sollen zwischen Paris und dem französischen Überseedepartement La Réunion pendeln – mit so tiefen Treibstoffkosten und so wenig Emissionen pro Passagier wie bei keinem anderen Jet.
«Wir planen einen Publikumsanlass», sagt Flughafensprecher Marc Rauch. Jeder dürfe den Flieger ganz aus der Nähe anschauen. «Wir wollen keinen VIP-Event, sondern einen fürs Volk», erklärt Rauch. Ob das Fest für die Zuschauer kostenlos ist, wird noch diskutiert. Läuft beim Testflug alles glatt, erteilt das Bundesamt für Zivilluftfahrt dem Flughafen Zürich die Erlaubnis für den Superjumbo. Das würde grünes Licht für die Singapore Airlines bedeuten, die mit dem A380 ab Frühling 2010 einmal täglich Zürich anfliegen will.
Geprüft werden am Testtag unter anderem die Hindernisfreiheit sowie die Abfertigung, Betankung, Enteisung und Energieversorgung des Fliegers. «Der Test soll unsere theoretischen Berechnungen nun in der Praxis bestätigen», so Rauch. Eine dritte Fluggastbrücke für den Doppelstöcker werde erst in 12 bis 18 Monaten erstellt. Rauch: «Bis dahin müssen alle Passagiere den gleichen Ausgang teilen.»
Bei der Swissport, die beim Flughafen für die Bodenabfertigung zuständig ist, herrscht eine «schöne Spannung», sagt Sprecher Stephan Beerli. «Wir werden mit speziellen A380-Arbeitsgruppen alle Simulationen üben, damit am Tag X alles tadellos abläuft.»



























