Ihre Story, Ihre Informationen, Ihr Hinweis?
feedback@20minuten.ch 
USA
13. Februar 2010 21:34; Akt: 13.02.2010 21:47 Print
Gang foltert Behinderte zu tode
Eine geistig behinderte Frau ist in den USA von einer Bande stundenlang gefoltert und schliesslich ermordet worden. Die sechs Täterinnen und Täter wickelten die Leiche in Weihnachtspapier und warfen sie in den Müll.
Die des brutalen Mordes verdächtigen drei Frauen und drei Männer wurden am Freitag wegen der Tat festgenommen, wie die «Pittsburgh Tribune-Review» am Samstag berichtete. Der Polizei zufolge hatte die 30-Jährige zu mindestens einem der Männer eine Beziehung. Die Clique soll sie im Städtchen Greensburg im Westen des US-Bundesstaates Pennsylvania 33 Stunden lang in einer Wohnung geschlagen und schliesslich erstochen haben. Die Leiche der geistig leicht zurückgebliebenen Frau warfen die Peiniger in einen Müllcontainer in der Nähe einer Schule.
Symbolbild.(Bild: Keystone)
Das Opfer habe dem Bekannten und dessen fünf Kumpanen für Freunde gehalten und ihnen vertraut, sagte Greensburgs Polizeichef Walter Lyons. Zu den Motiven könne noch nichts gesagt werden: «Sie war wohl einfach zur falschen Zeit am falschen Ort», sagte Lyons. Vermutlich sei aber Neid oder Eifersucht im Spiel gewesen, sagte der Ermittler, ohne weiter darauf einzugehen.
Brutale Behandlung
Den Sechs werden Mord, schwere Körperverletzung, Entführung und Verschwörung vorgeworfen. Ihnen - der älteste 36, die jüngste 17 Jahre alt - sollen die Frau gefesselt und ihr den Kopf rasiert haben. Dann malten sie ihr Gesicht mit Nagellack an und zwangen sie zu trinken: Öl, scharfe Gewürze, Reinigungsmittel, Medikamente und Urin.
Sie schlugen sie ersten Ermittlungen zufolge mit einem Handtuchhalter, einem Staubsaugerschlauch und anderen Dingen. Schliesslich stachen sie der jungen Frau in Brust, Hals und Kopf. «Nachbarn berichten von lauten Geräuschen in der Nacht», schreibt das Blatt, «dann war es still.»
Die sechs wickelten die Leiche der Polizei zufolge in Weihnachtspapier und Kleidungsstücke und stopften sie in eine Plastikwanne für Müll. Zwei Strassen weiter stellten sie den Behälter auf dem Parkplatz der Schule ab. Dort wurde die Wanne wenig später von einem einparkenden Mann angefahren. Als er nachschauen wollte, fand er den grausam zugerichteten Körper der Frau.
(sda)

























