Ihre Story, Ihre Informationen, Ihr Hinweis?
feedback@20minuten.ch 
Genf
31. Dezember 2009 16:48; Akt: 31.12.2009 17:06 Print
Heroin statt Kokain geschnupft: Tot
Ein 31-jähriger Mann ist in Genf an einer Überdosis gestorben, nachdem er Heroin gesnifft hat. Der Dealer hatte ihm die Droge als Kokain verkauft. Mindestens zwei weitere Personen wurden in bewusstlosem Zustand ins Spital eingeliefert. Der Dealer ist diesen Donnerstag verhaftet worden.

-
Kokainschmuggel: Ares und Eyko liessen sich nicht täuschen
-
St. Gallen: Koksdealer (15) erwischt
-
Schaffhausen: Kokaindealer machte falsche Altersangaben
-
Über 200 Anzeigen: Hartes Vorgehen gegen Drogenhandel in Biel
-
Drogenschmuggel: Mehrere Bodypacker aufgeflogen
- Was meinen Sie?
-
Die dreisten Drogenverstecke
-
Kokain in gefrorenen Haien
Die beiden Personen mussten ins Spital gebracht werden, einer von ihnen war im Koma, einer bewusstlos, wie die Genfer Untersuchungsbehörden am Donnerstag mitteilten. Eine Untersuchung am Institut für Rechtsmedizin ergab, dass die beiden Heroin und nicht um Kokain gesnifft hatten. Der Dealer hatte ihnen die Droge aber als Kokain verkauft.
Vier ähnliche Fälle
Es stellte sich heraus, dass in Genf mindestens vier ähnliche Fälle festgestellt wurden. In einem Fall kam es ganz klar zu einer weiteren ungewollten Verwechslung der beiden Drogen. Ein 31-jähriger Mann starb am vergangenen Samstag an den Folgen einer Überdosis Heroin, die er gesnifft hatte.
Einer der Dealer, der Heroin unter falschen Angaben verkauft hatte, wurde verhaftet. Nach einem weiteren Verkäufer fahndet die Polizei.
Die Behörden warnen, dass der Konsum von Heroin durch die Nase ein hohes Risiko darstellt und lebensgefährlich ist.
(dapd)

























