21. November 2006 15:16; Akt: 21.11.2006 16:24 Print

Die blutrünstigen Games des AmokläufersDie blutrünstigen Games des Amokläufers

Bastian B. war ein grosser Fan von blutrünstigen Ego-Shootern. Der Amokläufer metzelte sich stundenlang durch die virtuellen Kampfplätze von Counter-Strike und Doom.

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Der Amokläufer von Emsdetten verbrachte seine meiste Zeit vor seinem Computer. Den brauchte er in erster Linie, um Baller-Games wie Counter-Strike und Doom zu spielen.

Counter-Strike gehört zu den bekanntesten Ego-Shootern überhaupt. Online, sowie auf unzähligen LAN-Partys, bekriegen sich ganze Armeen von digitalen Anti-Terror-Einheiten und Terroristen bis zum Tod. Dabei gilt es verschiedene Aufgabe zu erfüllen. Die arabisch anmutenden Terroristen müssen gezielt Bomben zur Explosion bringen, während Team-Mitglieder der Sondereinheit Geiseln befreien und in Sicherheit bringen müssen.

COUNTER-STRIKE

(Quelle: youtube.com)

Das Ziel des Ego-Shooters Doom ist simpel: Mit der Hilfe von Schlagringen, Kettensägen, Pistolen, Schrotflinten, Maschinengewehren, Raketenwerfern und Plasmagewehren muss der Spieler jeden Gegner umnieten, bevor er selber zu Strecke gebracht wird. Das Ambiente ist düster und die Gewaltszenen sind sehr blutrünstig.

DOOM

(Quelle: youtube.com)

Die Meinungen der Experten, ob solche gewaltverherrlichende Spiele Amokläufer zu ihren Taten motivieren, gehen auseinander. Deutsche Politiker fordern nun ein striktes Vorgehen gegen Gewalt verherrlichende Spiele.

(mbu)