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20. August 2007 11:06; Akt: 20.08.2007 23:31 Print
Kinderpornos auf Von Aeschs Computer
In Spanien gelang es offensichtlich den Ermittlern, gelöschte Daten von den Computern Urs Hans Von Aeschs wieder herzustellen. Das Resultat ist laut der Boulevard-Zeitung Blick eindeutig: Auch im Internet jagte der Ylenia-Entführer kleine Kinder.
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Als die spanischen Ermittler nach der Hausdurchsuchung bei Von Aeschs im spanischen Benimantell auch zahlreiche Computer beschlagnahmte, war klar, dass die Datenauswertung von grossem Interesse für die Polizei sein werde. Entsprechend gross war die Enttäuschung, als zunächst nur bekannt wurde, dass zahlreiche Dateien auf den verschiedenen beschlagnahmten Computern vor Eintreffen der Polizei gelöscht worden waren.
Jetzt ist es den Ermittlern aber in neuntägiger Kleinarbeit gelungen, die Daten wieder herzustellen. Was die Computerexperten dabei zu Tage fördern, lässt den Experten laut Blick die Haare zu Berge stehen. Von Aesch trieb sich demnach in den widerlichsten Ecken des Internets herum, er traf sich in speziellen Foren mit anderen Kinderschändern und surfte auf Kinderporno-Websites. Für die spanischen Ermittler seien die Indizien eindeutig: Urs von Aesch war pädophil.
Ins Visier der Ermittler gerät damit zunehmend Vreni Von Aesch. Hat sie, die bisher immer betonte, dass ihr nie etwas Besonderes an ihrem Mann aufgefallen sei, das auf eine pädophile Neigung schliessen lässt, die Dateien gelöscht, bevor sie zur Befragung in die Schweiz reiste?
Die Polizei in der Schweiz geht weiterhin jedem Hinweis nach. Für diese Woche sind noch punktuelle Suchaktionen geplant. Das Beweismaterial aus Spanien soll demnächst in St. Gallen eintreffen.
Dies erklärte der Sprecher der St. Galler Kantonspolizei, Hans Eggenberger, am Montag auf Anfrage. Vom Beweismaterial, das bei einer Hausdurchsuchung am Wohnort von Ylenias mutmasslichem Entführer in Spanien sichergestellt wurde, erhoffen sich die Ermittler neue Erkenntnisse.
Punktuell führt die Polizei auch diese Woche noch Suchaktionen durch. So soll ein Wald in Oberbüren SG nochmals minutiös durchkämmt werden. Dort war vergangene Woche ein Foto-Chip gefunden worden, der vom mutmasslichen Entführer stammen könnte. Eine sichere Zuordnung des Chips ist laut Eggenberger nicht möglich.

























