Stromausfall

22. Februar 2010 21:22; Akt: 23.02.2010 10:11 Print

Geisterstadt LausanneGeisterstadt Lausanne

In Lausanne sind am Montagabend die Lichter ausgegangen. Ein grösserer Stromausfall stürzte rund 70 Prozent der Agglomeration der viertgrössten Schweizer Stadt ins Dunkel.

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Kurz nach 20.30 Uhr glich das Zentrum von Lausanne einer Geisterstadt. Mehrere Leser-Reporter berichteten, dass nur die Telefone noch funktionierten. Spannungsschwankungen seien bis nach Vevey und Montreux aufgetreten. Ein Bewohner von Hauterive in der Nähe von Neuenburg berichtete gegenüber 20 Minutes Online ebenfalls von einem Spannungsabfall. Kurz vor 23 Uhr konnte die Stromversorgung teilweise wieder hergestellt werden.

Die Lausanner Metrolinie M2 konnte bis um 22.30 Uhr nicht verkehren. Die M1 war hingegen nicht betroffen.

Kurzschluss

Grund für die Panne war nach Angaben des Stromkonzerns Alpiq ein Kurzschluss bei einer Spannungs-Messstelle in Sébeillon. Dies habe zum Stromausfall im Süden der Stadt Lausanne geführt, teilte Alpiq am Dienstagmorgen mimit.

Im Büro gefangen

Viele Menschen seien in Liften steckengeblieben, berichtete Teletext. Der Leiter der Stadtwerke, Jean-Yves Pidoux, war gemäss 24heures Online in seinem Büro gefangen, weil die elektrische Tür nicht mehr aufging. Aus dem selben Grund hätten viele Automobilisten Parkplatzanlagen nicht verlassen können: Tore und Barrieren werden mit elektrischen Systemen geöffnet und geschlossen.

(rub)