Hurrikane

03. September 2010 18:51; Akt: 03.09.2010 18:51 Print

«Earl» wird schwächer«Earl» wird schwächer

Hurrikan «Earl» hat sich weiter abgeschwächt und nach dem Erreichen der US-Ostküste bislang keine grösseren Schäden angerichtet.

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Eine Satellitenaufnahme vom 3. September zeigt wie Ausläufer von Hurrikan «Earl» auf die US-Ostküste treffen. (Bild: Keystone/AP)

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Der Sturm wurde am Freitag auf die Kategorie 1 herunter gestuft. Zwar sorgte «Earl» auf einer vor North Carolina gelagerten Inselkette für Überflutungen und Stromausfälle, das Zentrum des Sturms blieb aber über dem offenen Meer. Ernsthafte Schäden habe es in ihrem Staat nicht gegeben, sagte die Gouverneurin von North Carolina, Beverly Perdue.

Grund für die Abstufung der Hurrikankategorie war ein Abnehmen der Windgeschwindigkeit auf 169 Kilometer pro Stunde. Die Wertung als Hurrikan beginnt ab einer Windgeschwindigkeit von 119 Kilometer pro Stunde. Winde von solcher Stärke hätten die Inseln vor North Carolina aber offensichtlich nicht erreicht, sagte James Franklin vom Nationalen Hurrikan-Zentrum.

Es wurde erwartet, dass «Earl» am Freitag weiter in Richtung New England zieht und dabei Massachusetts bedrohlich nahe kommen könnte. Präsident Barack Obama rief vorsorglich den Notstand für Massachusetts aus, um die Abläufe für die staatliche Katastrophenhilfe zu vereinfachen. Der Gouverneur des Staates, Deval Patrick, riet Menschen in von Überflutungen bedrohten Gebieten, diese zu verlassen. Gleichwohl sollten die Leute nicht in Panik verfallen. «Wir sind gut vorbereitet und ich bin zuversichtlich, dass wir alles getan haben, was wir tun können», sagte Patrick. Bundesbehörden haben in North Carolina und Massachusetts bereits Wasser- und Lebensmittelvorräte in Sammelstellen nahe der Küste bereitgestellt.

(dapd)