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Makaberer Fund
29. August 2008 15:43; Akt: 29.08.2008 16:11 Print
Wanderer finden Weltkriegs-Piloten
Was diese australischen Touristen auf einer Wandertour im Dschungel von Papua-Neuguinea fanden, werden sie so schnell nicht vergessen: In einer Baumkrone hing das Skelett eines Fallschirmspringers.

Moosbewachsenes Skelett in der Baumkrone: Pilot aus dem Weltkrieg. (Bild: No-Roads trekking company)
Die Wandergruppe war im umwegsamen Dschungel von Papua-Neuguinea auf dem Kokoda-Pfad unterwegs, als sie ein merkwürdiges Objekt von einem Baum baumeln sahen. In etwa 15 Meter Höhe hingen — das zeigte sich bei näherem Hinsehen — die skelettierten und von Moos überwucherten Überreste eines Fallschirmspringers. Es handelt sich wohl um die Leiche eines Piloten, die dort seit dem Zweiten Weltkrieg hängt. Dies berichtet der australische Radiosender ABC auf seiner Website.
Der Touristenführer David Collins von der in Melbourne domizilierten «No-Roads trekking company» erzählte dem Radiosender am Freitag: «Ich konnte zunächst nicht genau erkennen, was das war, es hing ja ziemlich weit oben. Als etwas Wind aufkam, sahen wir, wie es sich bewegte. Es steckte in einer Art Aluminium-Sitz und hing an einer Leine. Darum nahmen wir an, dass es ein Pilot ist», sagte er.
Collins hat inzwischen die Behörden in Australien, in den USA und auch in Japan über den makaberen Fund informiert. Er hofft, dass der Tote identifiziert werden kann.
Papua-Neuguinea wird heute noch oft von Touristen aus Australien und Japan besucht, die die Schlachtfelder des Zweiten Weltkriegs besuchen. Auch der 96 Kilometer lange historische Kokoda-Pfad folgt den Spuren des Weltkriegs.
Auf der zweitgrössten Insel der Welt schlugen australische Truppen 1942 eine japanische Offensive in blutigen Kämpfen zurück.

























