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30. August 2007 07:15; Akt: 30.08.2007 22:02 Print
«Sintflut» in Lyss: Der Tag danach
Erst das Wasser, und nun der Schlamm: Nach den sintflutartigen Regenfällen laufen die Aufräumarbeiten in Lyss auf Hochtouren. Experten schätzen die Schäden auf Dutzende von Millionen Franken.
«Jetzt reicht es uns! Das war das dritte Hochwasser innert sechs Wochen», sagt Kristin Moret. Sie hat ihre Wohnung gekündigt und zieht an einen höher gelegenen Ort in Lyss.
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Vier der acht Parteien aus demselben Mehrfamilienhaus an der stark betroffenen Zeughausstrasse tun es ihr offenbar gleich und verlassen ihr Zuhause. «Wir haben das ewige Putzen einfach satt», sagt Moret.
Rund 130 Feuerwehrleute, Zivilschützer und Soldaten stehen im Dauereinsatz, um die Folgen des Unwetters zu bewältigen. Das Wasser ist zwar an den meisten Stellen bereits wieder abgeflossen, übrig bleiben allerdings unzählige überschwemmte Keller, Garagen und Unterführungen sowie tonnenweise Schlamm und Sand.
Weil Teile der Schulanlagen in der ganzen Gemeinde unter Wasser stehen, bleiben die Schulen auch heute geschlossen. Viele Liegenschaften waren bis gestern Abend noch immer ohne Elektrizität.
«Die Schäden sind viel grösser als bei den zwei bisherigen Überschwemmungen in diesem Jahr», sagt Gerhard Burri, Regierungsstatthalter des Amts Aarberg. Er schätzt sie auf Dutzende von Millionen Franken.
Alessandro Meocci

























