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Wetterprognose
09. März 2010 15:01; Akt: 09.03.2010 15:42 Print
Der Winter bleibt bis im April
Die Schweiz bibbert: Eisig kalte Temperaturen lassen kaum Frühlingsgefühle aufkommen, dabei sollte sich der Winter in zehn Tagen verabschieden. Doch kommt es auch so? 20 Minuten Online hat bei MeteoNews und den Muotathaler Wetterschmöckern nachgefragt.

Da hilft nur noch Hände reiben: Der Winter hat die Schweiz immer noch fest im Griff. (Bild: Keystone)
Minustemperaturen haben die Schweiz fest im Griff: Von Norden nach Süden, von Osten nach Westen wird gebibbert und gezittert. Die Temperaturen reichen von knappen null Grad im Tessin bis zu den gefühlten 20 Grad Minus vor der eigenen Haustür. «Die Bise bläst mit bis zu 60 km/h pro Stunde durch die Schweiz – da fühlen sich schon vier Grad wie Minus 17 an», sagt Meteorologe Klaus Marquardt von MeteoNews.
Bise und eisige Kälte verwandelten am 9. März 2010 diesen Schiffsteg in Genf in eine Eisskulptur.(Bild: Keystone/Salvatore di Nolfi)
Wie kalt ist Ihnen?
Frieren Sie schon am Velosattel fest, oder bleibt Ihnen die Hand am Balkongeländer kleben? Zeigen Sie uns, wie kalt dieser nicht endend wollende Winter ist. Die aussagekräftigen Kältebilder mailen Sie an community@20minuten.ch
Meteorologisch hätte der Winter sich ja schon am 1. März verabschieden sollen, vom Frühling sind wir aber noch weit entfernt. Die Aussichten für die kommenden Tage sind bitter – es bleibt sehr kalt. Mittwoch und Donnerstag bläst die Bise weiterhin durchs Land und Höchsttemperaturen von ein paar knappen Graden über Null herrschen. Am Freitag verabschiedet sich zwar die eisige Bise, doch das Quecksilber klettert kaum über 5 Grad. Und als ob die Kälte nicht genug wäre, soll es am Samstag wieder bis ins Flachland schneien. «Es ist ein ausserordentlich kalter März», sagt Marquardt. Bleibt nur die Hoffnung auf einen baldigen Frühling: Doch wann kommt er?
Meteorologe: «Zu früh»; Wetterschmöcker: «Nicht vor April»
«Es ist zu früh für eine Prognose», vertröstet Marquardt. Die Daten der Computer-Modelle seien für eine verlässliche Aussage nicht ausreichend. Anders sieht es bei den Muotathaler Wetterschmöckern aus: Sie haben ihre Prognosen längst gemacht und lagen verblüffend genau. Die jetzigen eisigen Temperaturen sagten sie fast auf den Tag genau voraus. «So um den 7. oder 8. März wird es schneien bis ins Flachland und auch die Temperaturen werden dann fallen», so die Prognose von Alois Holdener alias «Tannzäpfler» gegenüber 20 Minuten Online. Seine Frühlingsprognose sieht wenig rosig aus: Der Tannzäpfler erwartet das Ende des Winters frühestens für den April. «Vom 1. an wird es schön und mild bis am Ostermontag, danach veränderliches Frühlingswetter.»
«Anfangs wird sich Meister Winter durch kalte Bise und Schneefälle abmelden», konkretisiert Peter Suter alias «Sandstrahler». Auch er prophezeit warme Frühlingstage erst für die Tage nach Ostern. «Die Mähmaschinen werden wieder rattern und das Vieh Tag und Nacht auf der Weide sein.» Allen bibbernden Sonnenanbetern bleibt also nur die Hoffnung, dass sich die Wetterschmöcker täuschen und der Frühling sich doch noch schneller meldet.
(amc)
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Alle 44 Kommentare





























Klimaerwärmung, CO2 ..
... sind ein dankbares Thema um Panik zu machen, Geld zu kassieren, sonst unmögliche Projekte zu realisieren (wer verdient wohl dabei?), seine Pöstchen zu retten oder besser auszubauen, schöne Reisen nach Bali und Helsinki zu unternehmen (immer gleich 10'000 Leute). Wird Zeit, dass die seriösen Gegner endlich gehört und nicht nur verunglimpflicht werden.
Klima ganz normal
Das zeigt doch, dass unser Klima in Ordnung ist und dass nicht alles mit Klimamodellen bestimmbar ist. Temperaturschwankungen hat es immer gegeben und wird es auch in Zukunft geben. Währe ja langweilig, wenn alles prognoszitiert werden kann. Auf jeden Fall kann der Mensch darauf keinen Einfluss nehmen, auch wenn er es glaubt und dafür sinnlose Abgaben verlangt!
Herr Professor Fischlin
Der Friedensnobelpreisträger und Mitglied des IPCC wird uns jetzt sicher erklären, dass dieser strenge Winter die Folge des Klimawandels ist. Deshalb heisst es jetzt auch ja KlimaWANDEL und nicht mehr KlimaERWÄRMUNG....