13. März 2007 07:15; Akt: 13.03.2007 07:26 Print

Mayas wollen Bushs «schlechten Geist» vertreibenMayas wollen Bushs «schlechten Geist» vertreiben

Nach der Guatemala-Reise des US-Präsidenten wollen die Erben der Mayas mit einem Reinigungsritual die schlechte Aura loswerden, die Bush nach seinem Besuch hinterlassen haben soll.

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Die Erben der Maya-Kultur in Guatemala wollen die uralte Kultstätte von Iximche vom «schlechten Geist» und der «negativen Energie» von US-Präsident George W. Bush reinigen.

Rund 50 Einwohner aus der Nähe der Maya-Stätte, 90 Kilometer westlich von Guatemala-Stadt, gelobten nach dem Besuch von Bush und seiner Frau Laura, sie würden dazu ein altes Reinigungsritual vollziehen.

In der Nähe der Ruinen von Iximche hielten Demonstranten Transparente mit der Aufschrift «Raus mit Bush, dem Mörder, dem Aggressor, dem Faschisten, dem Verbrecher» und dem Motto «Kein Blut für Öl mehr» hoch.

Bushs Besuch in Guatemala rief, nicht anders als bei den voraufgegangenen Stationen in Brasilien und Kolumbien, zum Teil gewalttätige Proteste hervor. Umso erfreuter zeigte sich der US- Präsident, als ihm in der guatemaltekischen Ortschaft Santa Cruz Balanya ein handgewebter Teppich und eine farbenfrohe Indio-Jacke vermacht wurden.

Lächelnd präsentierte sich Bush mit den Geschenken. Sein Gastgeber, Guatemalas Präsident Oscar Berger, berichtete, wie sie gemeinsam Mais-Tortillas mit Avocado-Creme verzehrten. Beim Besuch einer Kooperative krempelte Bush die Ärmel hoch, um Kisten mit Kohlköpfen zu schleppen.

(sda)