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Schulangst
18. Januar 2009 22:45; Akt: 18.01.2009 22:34 Print
33 000 Schüler pro Jahr zum Psychiater
Schweizer Schüler haben Angst: Jeder zehnte will nicht zur Schule, weil er sich vor Leistungsdruck oder Mobbing fürchtet. Die Folgen: schlechte Noten, Schwänzen und Depressionen.
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Schulangst
Jedes Jahr werden in der Schweiz über
«Jüngere Schüler leiden oft unter dem hohen Erwartungsdruck ihrer Eltern oder wollen sich nicht von ihrer Mutter trennen», erklärt Jürg Forster, Leiter des Schulpsychologischen Dienstes der Stadt Zürich. «Zudem neigen Kinder, denen es an sozialen Kompetenzen mangelt, eher zu Schulangst.» Die Folge: Vor der Schule bekommen die ABC-Schützen Bauchschmerzen, es wird ihnen schlecht und sie versuchen, sich zu verstecken. Ältere Schüler dagegen fürchten sich hauptsächlich vor Mobbing, Prüfungen und schlechten Noten. In einer älteren Studie gaben sieben Prozent der 13-Jährigen an, wegen solchen Ängsten hin und wieder die Schule zu schwänzen.
Als Erwachsene sind ängstliche Kinder laut neusten Erkenntnissen häufig depressiv oder selbstmordgefährdet. Oft hilft deshalb nur eine Therapie: Laut dem Bundesamt für Statistik wurden 2007 sechsmal mehr unter 14-Jährige wegen Ängsten und anderen psychischen Störungen in eine psychiatrische Klinik eingewiesen als noch vor zehn Jahren.
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