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Nach Unglück
02. Oktober 2010 15:10; Akt: 02.10.2010 15:19 Print
Chile erteilt Minenchefs Ausreiseverbot
Die Leiter des Bergwerks im Norden Chiles, in dem seit Anfang August 33 Bergleute unter Tage gefangen sind, dürfen das Land nicht mehr verlassen.
Den Entscheid, den Minenchefs ein Ausreiseverbot zu erteilen, beschloss ein Gericht in Caldera am Freitag (Ortszeit). Die beiden Leiter der Betreiberfirma San Esteban, Alejandro Bohn und Marcelo Kemeny, müssen sich noch wegen eines weiteren Unfalls verantworten.
Bildstrecken Drama um verschüttete BergarbeiterDer Minenarbeiter, die Ehefrau und die GeliebteDie Hoffnung lebt auf einem Fetzen Papier Infografik Grubenunglück in ChileDabei hatte ein Angestellter nach einem Steinrutsch im Juli ein Bein verloren. Der verletzte Arbeiter hatte daraufhin das Minenunternehmen wegen schwerer Körperverletzung verklagt.
Der Unfall zeige die «dauerhafte Vernachlässigung» der Sicherheitsvorschriften, sagte der Anwalt des Klägers. Der Verteidiger der beiden Angeklagten dagegen sagte, der Unfall sei «ein typischer Arbeitsunfall, wie er jeden Tag in Chile vorkommt, besonders im Bergbausektor».
Die Betreiber der Gold- und Kupfermine von San José müssen sich vor Gericht bereits wegen des Unglücks Anfang August verantworten, bei dem 33 Kumpel in 700 Meter Tiefe verschüttet wurden. Ihre Rettung ist für die zweite Oktoberhälfte geplant.
(sda)



























