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Drogen
25. März 2010 14:23; Akt: 25.03.2010 14:50 Print
Coffee-Shop-Besitzer zur Kasse gebeten
Da dürfte ihm der Kopf qualmen. Der Besitzer des ehemals grössten Coffee Shops der Niederlande muss zehn Millionen Euro (14,3 Mio. Franken) Strafe zahlen.

Der Coffee Shop Checkpoint in Terneuzen, dessen Besitzer zu 10 Millionen Euro Strafe verdonnert wurde. (Aufnahme vom 2. November 2009) (Bild: AFP)
Das Verfahren gilt als Testfall für die niederländische Regierung, die das Wachstum von Verkaufsstellen für Marihuana eindämmen will. Ein Gericht befand nun am Donnerstag den Besitzer eines Coffe-Shops und 15 Angestellte für schuldig, gegen das liberale Drogengesetz verstossen zu haben.
Die Betreiber des inzwischen geschlossenen Coffee Shops in Terneuzen, nahe der Grenze zu Belgien, verstiessen demnach gegen mehrere Vorschriften. Unter anderem lagerten sie mehr als die erlaubten 500 Gramm Drogen. Zu besten Zeiten hatte der Coffee Shop mehr als 3000 Kunden am Tag. Die Niederlande haben eines der lockersten Drogengesetze der Welt, deshalb gilt das Land weltweit als Magnet für Marihuana-Konsumenten.
(dapd)

























