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Abgeschossen
11. Januar 2010 17:40; Akt: 11.01.2010 18:25 Print
Der Flamingo vom Flachsee ist tot
von Marius Egger - Er war die Attraktion vom Flachsee bei Bremgarten AG. Jetzt wurde der Chile-Flamingo geschossen. Laut Experten war die Überlebenschance zu gering. Pikant: Der Flamingo gehört dem Zürcher Zoo - der den Vogel nie vermisste.

Der Flamingo vom Flachsee kurz vor dem Abschuss. (Bild: Leser-Reporter)
Er zog Neugierige und Ornithologen an den Flachsee. Seit dem 25. Dezember galt er als Attraktion. Heute Morgen um 10 Uhr wurde der Chile-Flamingo geschossen, bestätigt René Urs Altermatt von der Jagd- und Fischereiverwaltung des Kantons Aargau Recherchen von 20 Minuten Online. «Wir haben zusammen mit der Vogelwarte Sempach und dem Zoo Basel Abklärungen getroffen und sind zum Schluss gekommen, dass das Tier am Flachsee keine Überlebenschancen hat», sagt Altermatt.
«Hätte nicht überlebt»
Die Beurteilung durch den Basler Zoo habe ergeben, dass der Flamingo bereits geschwächt gewesen sei. Und die Situation sei auf Grund der Wetterverhältnisse in den letzten Tagen nicht besser geworden. Der Flachsee sei bereits teilweise zugefroren, zudem biete er grundsätzlich zu wenig Futter, so die Einschätzung der Experten. «Es ist eine Wunschvorstellung, dass der Flamingo überlebt hätte.» Altermatt und das Expertenteam kam deshalb zum Schluss, dass der neue Star am Flachsee verhungert wäre. Das Einfangen des Flamingos war keine Option, weil dies nahezu unmöglich sei. Auch zum Entscheid beigetragen habe zudem, dass es sich um ein nichteinheimisches Tier gehandelt habe. «Wir hatten deshalb die unschöne Aufgabe, das Tier zu schiessen», sagt Altermatt.
Nummer 60481 aus dem Zürcher Zoo
Mit dem Abschuss des Flamingos konnte auch der bisher unbekannte Eigentümer des Vogels eruiert werden. Dazu wurden die beiden Ringe, die der Flamingo um seine Beine trug, genauer betrachtet. Das Resultat ist pikant: Der Chile-Flamingo mit der Ringnummer 60481 stammt aus dem Zoo Zürich, was auf dem Ring eingestanzt sei. Den Zürcher Zoo habe man auf der Suche nach dem Eigentümer vorgängig angefragt - und abschlägigen Entscheid erhalten: Man vermisse keinen Chileflamingo, hat der Zoo Zürich gemäss Altermatt bekannt gegeben. Vom Zürcher Zoo war für eine Stellungnahme niemand erreichbar.
Altermatt weiss, dass der Abschuss des Chile-Flamingos wohl einige emotionale Kommentare nach sich zieht. Für den Jagd- und Fischereiverwalter allerdings ist klar: «Das langsame Aushungern wäre gegen den Tierschutz gewesen.»
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Alle 206 Kommentare






























krank
ich glaube dass das ganze gezedere um einen vogel einfach krank ist, dieser flamingo hätte sicher viel weniger schaden in fauna und flora angerichtet, all das ganze gewurstel von allen nationen in einem kleinem land, unbergreiflich, zu erst das tier dann der mensch, sagenhaft. diese einstellung.
Aargauer sind hirnlose Monster
Die Aargauer, die spinnen, das weiss man ja (spätestens jetzt ist das klar)!
Beschämend...
... ist dieser Abschuss. Heutzutage wird wohl jeglich Lebendiges kurzerhand abgeknallt - ob Bär, Wolf oder nun sogar ein Flamingo! Es ist traurig und beschämend, mit solch barbarischen Menschen in einer Gemeinschaft leben zu müssen. Wo liegt der Sinn? Dieser Vogel hat niemandem, weder Flora noch Fauna, irgendwas zu Leide getan. Und sehr wohl hätte er eingefangen werden können. Aber nein, es muss mal wieder etwas getötet werden. Wie kranke Menschen gibts denn noch? Es ist absolut nicht nachvollziehbar, wie in diesem Falle gehandelt wurde.
....
Müssen jetzt die Tiere für den Frust in dieser Welt herhalten??? Ich schäme mich dass es in unserem Land solche Menschen gibt.